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	<title>dacapo &#187; Orgel</title>
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	<description>Das Weblog der Duisburger Philharmoniker Information, Musik, Videos und Inhalte mit Leidenschaft.</description>
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		<title>JD@Duphil &#124; Mit der neuen Mercatorhalle in eine neue Ära</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 06:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Spließ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Photo: Christoph Müller-Girod

 Photo: Christoph Mueller-Girod
Im letzten Teil unserer Reihe, in der Jonathan Darlington sich an seine Duisburger Zeit erinnert, lassen wir die letzten Jahre seit dem Bau der neuen <a href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/jdduphil-mit-der-neuen-mercatorhalle-in-eine-neue-ara-1715.html">[...]</a>


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1714" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a rel="attachment wp-att-1714" href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/jdduphil-mit-der-neuen-mercatorhalle-in-eine-neue-ara-1715.html/attachment/4118070194_5d864d5302"><img class="size-full wp-image-1714 " title="4118070194_5d864d5302" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2011/05/4118070194_5d864d5302.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Photo: Christoph Müller-Girod</p></div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="line-height: 18px;"> </span><span style="color: #ffffff; line-height: 17px;">Photo: Christoph Mueller-Girod</span></p>
<p>Im letzten Teil unserer Reihe, in der Jonathan Darlington sich an seine Duisburger Zeit erinnert, lassen wir die letzten Jahre seit dem Bau der neuen Mercatorhalle Revue passieren. Ein neues Heim für das Orchester, eine neue Orgel und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Accousense prägten diese Zeit.</p>
<p><span id="more-1715"></span></p>
<p>Während der TaM-Zeit kam die Politik nach und nach zu der Erkenntnis, dass die Situation des Orchesters nicht so bleiben konnte.  Das war vor allem auch  Jonathan Darlingtons Engagement zu verdanken. Denn er stellte klar, dass er sich nur für weitere vier Jahre verpflichten wollte, wenn die Philharmoniker ein neues Zuhause bekämen. Das Projekt eines Kongress-Zentrums mit einer multifunktionalen Halle begann sich mehr und mehr abzuzeichnen. Rolf Arnold, der damalige Intendant, arbeitete eng mit Musikern und Akustikern zusammen um das bestmögliche Ergebnis für das Orchester zu ermöglichen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div id="attachment_1720" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a rel="attachment wp-att-1720" href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/jdduphil-mit-der-neuen-mercatorhalle-in-eine-neue-ara-1715.html/attachment/4328564721_e81e2d54d4_o-2"><img class="size-medium wp-image-1720" title="4328564721_e81e2d54d4_o" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2011/05/4328564721_e81e2d54d4_o-250x160.jpg" alt="" width="250" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Photo: Christoph Müller-Girod</p></div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die neue <a href="http://www.mercatorhalle.de/" target="_blank">Mercatorhalle</a>, das neue Zuhause der Philharmoniker  ist eine große Bereicherung sowohl für das Orchester als auch für die Stadt Duisburg und zudem eine der besten Konzerthallen des Landes. Bevor allerdings das Orchester umziehen konnte, ging Rolf Arnold in den Ruhestand. Für ihn kam Dr. Alfred Wendel, der Arnolds Arbeit mit Energie und Engagement fortführte. Jonathan Darlington erinnert sich:</p>
<blockquote><p>„Das Eröffnungskonzert fand am 25. April 2007 mit Bruckners 9. Symphonie statt &#8211; die ihre Deutschlandpremiere in Duisburg hatte &#8211; gefolgt von Tan Duns Symphonie ,Heaven, Earth and Mankind‘. Die Symphonie enthält Musik, die für die antiken in der Zwillingsstadt von Wuhan gefundenen Glocken geschrieben wurde. Damit knüpften wir mit diesem Konzert auch an unsere China-Tournee von 2007 an, und brachten diesmal China nach Duisburg. Mag sein, dass das Konzert ein wenig zu lang war, aber es war eine würdige Eröffnung für die neue Mercatorhalle.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Der Umzug des Orchesters zurück in die Stadtmitte und die Attraktivität der neuen Halle bescherte den Philharmonikern einen Zulauf für die Konzerte und verstärkte das Orchesterimage. Heute sind die Konzerte fast ständig ausverkauft, so wie zur Zeiten der alten Mercatorhalle. Wobei es noch gewisse Anpassungsschwierigkeiten gab, wie Jonathan Darlington sich erinnert.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div id="attachment_1719" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-medium wp-image-1719" title="Photo: Christoph Müller-Girod" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2011/05/IMG_2042-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Photo: Christoph Müller-Girod</p></div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<blockquote><p>„Der Umzug gab dem Orchester neuen Auftrieb, die Stimmung war geradezu euphorisch. Es dauerte eine Weile, bis wir uns an die neue Akustik gewöhnt hatten, denn diese war das komplette Gegenteil dessen was wir vom TaM gewohnt waren. Und war sie auch noch sehr verschieden von der Akustik des Theaters, in dem das Orchester die meiste Arbeitszeit verbrachte. Uns fiel allerdings dann erst auf, dass wir in der TaM-Zeit eine neue Klangqualität erreicht hatten, die sich durch die neue Mercatorhalle noch steigerte.“</p>
</blockquote>
<p>Ein Konzertsaal ist ohne <a href="http://www.euleorgelbau.de/orgelneubau/duisburg/duisburg.htm" target="_blank">Orgel </a>nicht vollständig. Die Orgel der alten Mercatorhalle erneut zu verwenden war jedoch  nicht möglich. Nach einigem Hin und Her beschloss man schließlich, auch die neue Mercatorhalle mit einer Königin auszustatten. Gebaut wurde sie von der <a href="http://www.euleorgelbau.de/orgelneubau/duisburg/duisburg.htm" target="_blank">Firma Eule</a> nach sehr englischen Vorbildern. Sie ist die einzige Townhall-Orgel auf dem Kontinent, schon im Vorfeld sorgten die Planungen für Aufsehen. Schließlich war es soweit: Am 14. November 2009 erklang Ihre Majestät, die Königin, das erste Mal in der neuen Mercatorhalle.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div id="attachment_1721" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a rel="attachment wp-att-1721" href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/jdduphil-mit-der-neuen-mercatorhalle-in-eine-neue-ara-1715.html/attachment/43886078"><img class="size-medium wp-image-1721" title="Mercatororgel" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2011/05/43886078-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Photo: Christoph Müller-Girod</p></div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<blockquote><p>„Sie ist ein Juwel in der Krone der Mercatorhalle geworden. Es ist erstaunlich wie leicht man vergißt, wie lange wir uns nach einem richtigem Zuhause gesehnt haben und wie schwierig es jetzt ist, sich ein Leben ohne unsere Konzerthalle vorzustellen. Sowohl wir, als auch die Stadt, haben außergewöhnliches Glück.“</p>
</blockquote>
<p>Jonathan Darlington verlängerte seinen Vertrag auf eigenen Wunsch bis zur Saison 2010/2011.</p>
<blockquote><p>&#8220;Nach knapp zehn Jahren ist es für mich an der Zeit, neue Wege zu gehen. Obwohl es mir manchmal schwerfällt, mir ein Leben ohne die Duisburger Philharmoniker vorzustellen, ist es für mich dennoch die richtige Entscheidung&#8221;</p>
</blockquote>
<p>In den letzten zwei Jahren seines Wirkens in Duisburg wurde jedoch noch ein Projekt zusammen mit Ralf Koschnicke angestoßen: <a href="http://acousence.de/index.php?option=com_content&amp;view=category&amp;layout=blog&amp;id=55&amp;Itemid=55&amp;lang=de" target="_blank">Die Accousense-Reihe „Living Concert Series“</a>.</p>
<blockquote><p>„Eines meiner Ziele als ich GMD in Duisburg wurde war, die Duisburger Philharmoniker voran zu bringen und bekannter zu machen und obwohl sich die klassische Musikindustrie auf dem Rückzug befindet, war es mir wichtig, Zeugnisse unserer Arbeit anbieten zu können. Die ,Living Concert Series‘ war ein voller Erfolg. Diese <a href="http://www.linnrecords.com/search.aspx?query=darlington" target="_blank">CD-Reihe </a>wird bleiben &#8211; als ein Zeugnis der gemeinsamen Arbeit miteinander und als Erinnerung an die glücklichen Zeiten, die ich mit dieser  talentierten Gruppe von Menschen verbracht habe, die sich Duisburger Philharmoniker nennt.</p>
</blockquote>
<p><a rel="attachment wp-att-1722" href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/jdduphil-mit-der-neuen-mercatorhalle-in-eine-neue-ara-1715.html/attachment/4273480556_36a792deba"><img class="aligncenter size-full wp-image-1722" title="JD with celli" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2011/05/4273480556_36a792deba.jpg" alt="Photo: Christoph Müller-Girod" width="500" height="366" /></a></p>


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		<title>Toccata II &#124; Her Majesty bittet zur Audienz</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 10:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mediabot</dc:creator>
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Photo: Christoph Müller-Girod

Mal klingt sie majestätisch, mal gebieterisch, mal über jeden Zweifel erhaben, mal ganz leise und grazil oder gar romantisch. Die Konzertorgel in der Philharmonie Mercatorhalle ist vielseitig und <a href="http://www.dacapo-dp.de/allgemein/toccata-ii-her-majesty-bittet-zur-audienz-1263.html">[...]</a>


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<div id="attachment_1146" class="wp-caption alignleft" style="width: 556px"><a href="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2009/11/3892336913_8590a093f5.jpg"><img class="size-full wp-image-1146" title="Orgel Mercatorhalle Her Majesty" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2009/11/3892336913_8590a093f5.jpg" alt="Orgel Mercatorhalle Her Majesty" width="546" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">Photo: Christoph Müller-Girod</p></div>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p>Mal klingt sie majestätisch, mal gebieterisch, mal über jeden Zweifel erhaben, mal ganz leise und grazil oder gar romantisch. Die Konzertorgel in der Philharmonie Mercatorhalle ist vielseitig und spielt mit ihren Zuhörern, indem sie sie immer wieder überrascht und viele verschiedene Emotionen hervorruft.  <span id="more-1263"></span></p>
<p>Am Samstag, dem <strong>20. März 2010 um 16 Uhr</strong> gibt es in der Philharmonie Mercatorhalle die nächste Gelegenheit, sich von der Qualität und Vielseitigkeit der einzigen Townhall-Orgel auf dem Kontinent zu überzeugen. Peter Bartetzky, Kirchenmusiker an der Abteikirche Duisburg-Hamborn, hat ein Programm mit Werken von Jean Marie Plum, Horatio Parker, Camille Saint-Saens, Charles Marie Widor, John Ebenezer West, Flor Peeters und Percy E. Fletcher zusammengestellt, das die Variabilität des Instrumentes unterstreicht.</p>
<p>Aber kommen Sie, hören Sie und lassen Sie sich verzaubern. Der Eintritt ist kostenlos.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>3. Philharmonisches Konzert live bei WDR3</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 12:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Spließ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Photo: Christoph Müller-Girod
Obwohl sie erst kurze Zeit unter uns weilt hat sich unsere Majestät, die neue Orgel in der Mercatorhalle, die Herzen des Publikums in Duisburg erobert. Heute abend hat <a href="http://www.dacapo-dp.de/allgemein/3-philharmonisches-konzert-live-bei-wdr3-1158.html">[...]</a>


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1146" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2009/11/3892336913_8590a093f5.jpg"><img class="size-full wp-image-1146" title="Orgel Mercatorhalle Her Majesty" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2009/11/3892336913_8590a093f5.jpg" alt="Orgel Mercatorhalle Her Majesty" width="500" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Photo: Christoph Müller-Girod</p></div>
<p>Obwohl sie erst kurze Zeit unter uns weilt hat sich unsere Majestät, die neue Orgel in der Mercatorhalle, die Herzen des Publikums in Duisburg erobert. Heute abend hat nun jeder Radiohörer die Gelegenheit unsere Majestät kennen und vielleicht auch lieben zu lernen: <a href="http://www.wdr3.de/konzert/details/artikel/sinfonieorchester-aachen-2.html">WDR3</a> überträgt live ab 20:05 Uhr das 3. Philharmonische Konzert mit Wayne Marshall und dem Philharmonischen Chor. Die Leitung hat Jonathan Darlington.</p>
<p><span id="more-1158"></span></p>
<p>WDR3 ist natürlich auch im Internet vertreten &#8211; der Livestream startet mit dem Klick auf <a href="http://www.wdr.de/wdrlive/radio.phtml?channel=wdr3">diesen Link</a>. Wir werden das Konzert natürlich auf unsere Art und Weise begleiten und sind gespannt ob mit dem neuen Blog auch ein Liveblogging zum Konzert möglich ist. Wir halten Sie auf dem Laufenden, versprochen. </p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>3. Philharmonisches Konzert &#124; Öffentliche Generalprobe am 18. November</title>
		<link>http://www.dacapo-dp.de/allgemein/3-philharmonisches-konzert-offentliche-generalprobe-am-18-november-1147.html</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 20:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mediabot</dc:creator>
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		<category><![CDATA[3. Philharmonische Konzert]]></category>
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		<category><![CDATA[Öffentliche Generalprobe]]></category>
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		<category><![CDATA[Wayne Marshall]]></category>

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		<description><![CDATA[Foto: Christoph Müller-Girod
Musik ist für alle da !!!!! Dieses Gefühl hat man oft morgens in Bus oder Bahn, wenn der Sitznachbar zwar Kopfhörer trägt, aber trotzdem jeder die Musik mit <a href="http://www.dacapo-dp.de/allgemein/3-philharmonisches-konzert-offentliche-generalprobe-am-18-november-1147.html">[...]</a>


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1151" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><img class="size-large wp-image-1151" title="IMG_8233" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2009/11/IMG_8233-550x259.jpg" alt="Foto: Christoph Müller-Girod" width="550" height="259" /><p class="wp-caption-text">Foto: Christoph Müller-Girod</p></div>
<p>Musik ist für alle da !!!!! Dieses Gefühl hat man oft morgens in Bus oder Bahn, wenn der Sitznachbar zwar Kopfhörer trägt, aber trotzdem jeder die Musik mit anhören muss. Oder beim Einkaufen, wo man sich dem Einheitsgedudel in den Supermärkten nicht wirklich entziehen kann. Oder im Straßenverkehr, wenn die Bässe so laut dröhnen, dass man sich wundert, warum das Auto fährt und nicht hüpft. <span id="more-1147"></span>Musik bei und mit den Duisburger Philharmonikern ist hingegen tatsächlich für alle da. Zwar gibt es für das 3. Philharmonische Konzert am 18. und 19. November keine Karten mehr zu kaufen, denn beide Konzerte sind ausverkauft.  Aber dafür gibt es für einen Höreindruck von der neuen Orgel und dem britischen Organisten Wayne Marshall die öffentliche Generalprobe. Sie findet am Mittwoch, dem 18. November um 12 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle statt.  Das Gute ist, dass Sie dafür keine Karten brauchen, denn der Eintritt ist kostenfrei.</p>


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		<title>Ihre Majestät zieht ein &#124; Konzert zur Orgeleinweihung</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 15:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Spließ</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1139" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><img class="size-large wp-image-1139" title="IMG_8198" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2009/11/IMG_8198-550x219.jpg" alt="Foto: Christoph Müller-Girod" width="550" height="219" /><p class="wp-caption-text">Foto: Christoph Müller-Girod</p></div>
<p>Gerade ist Thomas Trotter in den letzten Takten der Zugabe. Mit &#8220;The Typewriter&#8221; von Leroy Anderson stellt er das Glockenspiel-Register unserer neuen Konzertorgel vor. Gerade hat der Assistent die Noten umgeblättert und sich entfernt als unerwarteterweise die vorletzte Seite sich von selbst zurückblättert. Auf der Hälfte des Rückwegs bemerkt der Assistent das, kehrt nochmal rasch um &#8211; aber mit einer Seelenruhe spielt Trotter die letzten Takte des Stückes auswendig aus dem Kopf. Dass Trotter dann vor der Pause noch Standing Ovations entgegennehmen konnte versteht sich dann wohl von selbst. <span id="more-1138"></span>Doch vor der Kür gab es die Pflicht &#8211; mit machtvollen Akkorden eröffnete Ivetka Apkalna das Orgelkonzert zur Einweihung unserer Majestät. Zwischen wahren Klangkaskaden und filigranen Tonreihen ist das Werk von Joseph Jongen, die &#8220;Sonata Eroica cis-Moll op.94&#8243; angesiedelt. Das Werk stellt den Organisten vor diffizilen Herausforderungen, die die Klangvielfalt der Orgel besonders in Szene setzen.</p>
<p>&#8220;Donnerwetter&#8221; &#8211; das habe er, Oberbürgermeister Sauerland, gedacht als er die vielen Holz-, Zinn- und Lederteile in der Firma Eule in Bautzen zu Gesicht bekam. Er fuhr weiterhin in seiner Ansprache fort, dass die Orgel in der Mercatorhalle schon jetzt sehr begehrt sei &#8211; Anfragen von Organisten aus aller Welt erreichten das Haus und darüberhinaus sei dieser Tag nicht nur ein weiterer kultureller Höhepunkt für die Rhein-Ruhr-Region. Er sei auch ein Zeichen dafür, dass die Entwicklung Duisburgs trotz der Probleme &#8211; auch im kulturellen Bereich &#8211; weitergehen würde.</p>
<h3>OB Sauerland: &#8220;Weiteres Kulturhighlight der Rhein-Ruhr-Region&#8221;</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div id="attachment_1140" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><img class="size-large wp-image-1140" title="IMG_8123" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2009/11/IMG_8123-550x366.jpg" alt="Foto: Christoph Müller-Girod" width="550" height="366" /><p class="wp-caption-text">Foto: Christoph Müller-Girod</p></div>
<p>Anschließend dankte auf charmante Weise Frau Anne-Christine Eule, Enkelin von Ingeborg Eule, ihren Orgelbauern und Angestellten, die mehr als die normal übliche Arbeitszeit in die Herstellung dieser Orgel gesteckt hätten. &#8220;Das habe ich gesehen&#8221;, sagte sie lächelnd und erklärte anschließend den alten Brauch, dass bei der Einweihung der Orgel der Rauminhalt der größten Orgel mit Wein gefüllt wurde. Damit wurde der Orgelbaumeister bezahlt und die Gemeinde feierte zusammen. Heute würde sich das auf eine kürzere Zeremonie mit den Verantwortlichen beschränken, zu denen unter anderem die Orgelkomission mit unserem Intendanten Dr. Alfred Wende zählte sowie auch Jonathan Darlington und Kulturdezernent Karl Janssen.  Vielleicht läge das an der Hektik unserer Zeit, dass die Zeremonie nur so kurz wäre fragte Frau Eule? OB Sauerland bezog sich kurz darauf auf dieses Statement und konstatierte: &#8220;Zeit haben wir genug mitgebracht, der Wein ist hervorragend &#8211; es geht gleich weiter.&#8221;</p>
</h3>
<p>Nach der &#8220;Fuge in G-Dur&#8221;, BWV 577, stellte Organist Thomas Trotter die folgenden drei Werke vor, die den ersten Teil des Programms beschlossen. So würde &#8220;Canzona und Scherzetto&#8221; von Percy Whitlock in die Welt von Elgar führen. Ein Werk, das typisch für den Stil der Zeit sei. Hier konnten die Flötenregister der Orgel zu Gehör gebracht werden. Paganinis 24. Caprice für Violine solo ist in der Musikgeschichte ja desöfteren Inspiration für Komponisten gewesen. Dass das Thema auch Anlaß für Orgekompositionen ist, sollte da nicht wundern. Furios wirbelten die Beine von Trotter über die Orgelpedale. Erst in der Toccata, der letzten Variation der &#8220;Variationen über ein Thema von Paganini für das Orgelpedal&#8221; von George Thalben-Ball durften dann die Hände in die Manuale greifen. Übrigens, so merkte Trotter an, sei Thalben-Ball einer seiner Vorgänger als Birmingham City Organist gewesen. Dessen &#8220;Elegy&#8221; wurde beim Begräbnis von Prinzessin Diana gespielt &#8211; vielleicht wird dieses Werk auch demnächst in der Mercatorhalle zu hören sein.</p>
<div id="attachment_1141" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><img class="size-large wp-image-1141" title="IMG_8127" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2009/11/IMG_8127-550x366.jpg" alt="Foto: Christoph Müller-Girod" width="550" height="366" /><p class="wp-caption-text">Foto: Christoph Müller-Girod</p></div>
<h3>&#8220;Rienzi&#8221;-Ouvertüre: Überraschende Neuentdeckung eines Klassikers</h3>
<p>Wagner auf der Orgel? Im 19. Jahrhundert nichts Ungewöhnliches, denn im Zeitalter vor Radio und CD, in dem die Konzerte sehr teuer gewesen wären, waren Transkriptionen die Möglichkeit auch für den nicht so betuchten Bürger Werke der Orchesterliteratur zu hören. Überaus effektvoll war in dieser Kunst Edwin Henry Lemar, dessen Bearbeitung der Ouvertüre zu Wagners Frühwerk &#8220;Rienzi&#8221; von Trotter gespielt wurde. Vielleicht, so stellt man beim Hören dieses Werkes fest, dessen Marsch-Thema seit Jahren das eines bekannten Fernsehmagazins ist, sind Verdi und Wagner doch nicht so weit auseinander. Wie genau und sorgfältig die Transkription mit Wagners Werk umging wurde schon beim ersten Ton hörbar &#8211; hier war das Trompeten-Register der Orgel gefragt &#8211; und die zarten Abstufungen, die den Ton an- und abschwellen ließen waren ebenso faszinierend wie die Übersetzung der Geigenparts bei der Wiederkehr des Marsch-Themas. Eine überraschend-frische Neuentdeckung.</p>
<p>Zum Schluss war die Orgel in der Mercatorhalle gemeinsam mit den Duisburger Philharmonikern zu hören. Zwar ist das Werk von Aexandre Guilmant in Deutschland nicht bekannt, doch der Organist ist in Frankreich eine Größe. Seine &#8220;Sinfonie für Orgel und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 42&#8243; ist eine Bearbeitung seiner Orgelsonate Nr. 1. Die Klangwucht des dritten Satzes, in dem das Blech sehr präsent ist, wird in diesem dreisätzigen Werk teilweise schon im ersten Satz angedeutet. Die Orgel stellt das prächtige Thema vor, das Orchester wirft in den ersten Takten nur kurze Passagen ein. Die Verarbeitung stellt Orchester und Solo-Instrument als Dialogpartner dar &#8211; besonders im zweiten Satz mit dem wiegend-leichtem Thema, das im Orchester später von den Geigen aufgenommen und von der Orgel mit Akkorden begleitet wird, wird das deutlich. Zum Schluss dann: Eine machtvolle Zelebrierung der Klangkörper in einem furiosem Finale. Wahrlich &#8211; ein Ende wie angemessen für eine Königin. Aber &#8211; um Frau Anne-Christine Eule zu zitieren &#8211; sollte man nicht vergessen, dass &#8220;eine Orgel genau wie eine Majestät ein empfindsames und zartes Wesen besitzt.&#8221; Auch wenn man das unter all den prächtigen Kleidern vielleicht nicht auf den ersten Blick sieht.</p>


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		<title>Orgelcountdown &#124; Laudes Organi &#8211; Teil 1</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 17:56:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Foto: Christoph Müller-Girod
Es sind nur noch wenige Tage bis am 14.11 die Orgel in der Mercatorhalle &#8211; unsere Majestät &#8211; zum ersten Mal zu uns sprechen wird. In seinem Artikel <a href="http://www.dacapo-dp.de/allgemein/orgelcountdown-laudes-organi-teil-1-1119.html">[...]</a>


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1132" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><img class="size-large wp-image-1132" title="3663495387_5acc167d60_o-1" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2009/11/3663495387_5acc167d60_o-1-550x174.jpg" alt="Foto: Christoph Müller-Girod" width="550" height="174" /><p class="wp-caption-text">Foto: Christoph Müller-Girod</p></div>
<p>Es sind nur noch wenige Tage bis am 14.11 die Orgel in der Mercatorhalle &#8211; unsere Majestät &#8211; zum ersten Mal zu uns sprechen wird. In seinem Artikel &#8220;Laudes Organi&#8221; verdeutlicht unser Intendant Dr. Alfred Wendel, warum die Orgel die Königin der Instrumente genannt wird. Im ersten Teil verdeutlicht er, warum diese Königin von Dichtern und Denkern der Vergangenheit verehrt wurde.</p>
<p><span id="more-1119"></span><em>„Die Orgel, das erstaunenswürdige Instrument – sie, die alle Sprachen redet, die mit der süßen Lockstimme der Liebhaberinnen die Liebe Gottes in das horchende Ohr der Andacht haucht und Schrecken in das Ohr des Tyrannen brüllt, sie, die vollständige Posaune des Lobes Gottes, seiner schallenden Wunder und ihrer eigenen Majestät – ist der Ewigkeit würdig.“</em> Johann Gottfried Herders Lob der Orgel spiegelt die hymnische Haltung der Weimarer Klassik zu einem Instrument, dem Dichter und Musiker aller Zeiten den Rang der Herrschaft und Heiligkeit angedeihen ließen. Und in der Tat: Die Orgel vereint die Seligkeiten des Paradieses mit irdischen Wünschen, Hoffnungen und Sehnsüchten und mit den tiefsten Abgründen. Die Orgel ist das Instrument der großen Leidenschaften. Sie ist irdisch, transzendent und abgründig zugleich und gerade deswegen so himmlisch. Die Orgel ist ein Windinstrument, geschaffen aus mannigfaltigen klingend gestimmten Pfeifen, Wind- und Regierwerk, eingehaust und mittels Spielanlage mit Manualen, Pedal und Registern beherrscht. Als wahres Aerophon lebt sie von dem, was Leben im Innersten durchwebt, dem Atem. Bis an die Enden der Erde füllt sie die Räume mit dem Sturm stimmgewaltiger Allmacht und flüstert dem Mikrokosmos das Säuseln Zephirs zu. Die Orgel, sie ist Kythera und Jericho zugleich. Insel der Seligen und apokalyptische Posaune. Sie betört und erschüttert bis in die Grundfesten des Seins.</p>
<h2>König aller Instrumente</h2>
<p>Und so gibt es auch niemanden, dem sie gleichgültig wäre. Herders Antagonist und Wahlverwandter Goethe beklagt in der „Italienischen Reise“ gerade die Erhabenheit des Instrumentes, der so ganz das menschliche Maß fehle: <em>„Welch ein leidigs Instrument die Orgel sei, ist mir gestern Abend in dem Chor von St. Peter recht aufgefallen, man begleitete damit den Gesang bei der Vesper; es verbindet sich so gar nicht mit der Menschenstimme – und ist so gewaltig.“</em> Die Orgel polarisiert. Keiner kann ihr neutral begegnen. Ihre Allgewalt beschwört Himmel und Hölle. Sie kennt Liebe und Hass, Schöpfung und Zerstörung. Ihre Macht ist physisch spürbar – sinnliches Memento der Respiration. Wie ein menschliches Wesen braucht die Orgel Luft zur Erzeugung von Klang und ist jahrhundertelang das einzige Instrument, das in Tonumfang und Dynamik dem Spektrum der menschlichen Sinne nicht nur entspricht, sondern es sogar übersteigt – kein anderes akustisches Instrument vermag so tief und so hoch, so leise und so laut zu klingen, der Orgelton reicht weiter, als die menschlichen Grenzen je erhören. Michael Praetorius prägt 1619 das Wort von der Orgel als <em>„König aller Instrumente“</em>. Sein Argument: Das <em>„vielstimmig liebliche Werk“</em> vereine nicht nur alles, was in der Musik erdacht und komponiert werden könne, sondern auch alle anderen Instrumente. Mozart popularisiert das Wort, bis es Königsmetapher wird. Auch wir begrüßen in der Mercatorhalle ja unsere Königin – als englische Queen freilich mit Her Majesty, <em>„Ihre Majestät“</em>. Was aber macht die Hoheit der Orgel aus? Die Orgel ist durch und durch Gebieterin, Ihr Regiment reicht so weit wie die Klänge der Welt. Ein musikalisches Empire durch alle Zeiten und Räume.</p>
<h3>Pilgern zu den Wunderbauten</h3>
<p><em>„Orgeln sind Wunderbauten, Tempel, von Gottes Hauch beseelt, Nachklänge des Schöpfungsliedes“</em>, so Herder. Präzise im Detail greift das Wort des Klassikers von der Orgel als Architektur: Die Orgel ist die einzige wahre Immobilie unter den Instrumenten. Sie ist nicht transportabel, niemals tourt sie durch Kirchen, Hallen und Konzertsäle. Die Orgel ist Ruhende, nicht Reisende, sie thront und residiert, ist immer da. Als eigens für und in dem Raum Errichtete ist sie zutiefst autochthon. An ihrem immer gleichen Ort erwartet die Orgel ihr Publikum. Einem Ort, definiert durch ihre pure Anwesenheit als Weihestätte des Klanges. Sie fordert den Modus des Pilgerns, um Gehör zu schenken. Die Orgel gewährt im Wortsinne Audienz. Gibt man in die Internet-Suchmaschine, dieses ephemere Organon assoziativen Wissens, den Herderschen Begriff <em>„Orgeln sind Wunderbauten“</em> ein, so lautet übrigens die Rückfrage wahrhaft autopoetisch: „<em>Meinten Sie: Orgeln sind Sonderbauten?“</em> Das Grimm’sche Wörterbuch beschreibt die Orgel als <em>„ein aus vielen Blasinstrumenten (Organa) zusammengesetztes und durch ein Windwerk zum Tönen gebrachtes Tonwerkzeug (besonders die Kirchenorgel), das zur Zeit Karls des Großen in Deutschland bekannt geworden“</em> sei und den <em>„fremden Namen beibehalten“</em> habe – <em>„ahd. organâ, orginâ (aus dem Plural des griech.-lat. organum, s. organ), mhd. organa, orgena, orgene; […] nhd. nur orgel – ein zerbrochens griechsch wörtel, gantz heist es organon“.</em></p>


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		<title>Orgelcountdown &#124; Laudes Organi &#8211; Teil 2</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 10:32:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Photo: Christoph Müller-Girod
Im zweiten Teil des Artikels über die Geschichte der Orgel erklärt Intendant Dr. Alfred Wendel, warum der Orgel der Pluralis Majestatis gebührt und führt durch die Geschichte des <a href="http://www.dacapo-dp.de/allgemein/orgelcountdown-laudes-organi-teil-2-1122.html">[...]</a>


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<li><a href='http://www.dacapo-dp.de/allgemein/orgel-ihre-majestaet-zieht-ein-teil-1-526.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: ORGEL | Ihre Majestät zieht ein &#8211; Teil 1'>ORGEL | Ihre Majestät zieht ein &#8211; Teil 1</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1121" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2009/11/3663503463_ee763976ab.jpg"><img class="size-full wp-image-1121 " title="3663503463_ee763976ab" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2009/11/3663503463_ee763976ab.jpg" alt="3663503463_ee763976ab" width="550" height="206" /></a><p class="wp-caption-text">Photo: Christoph Müller-Girod</p></div>
<p>Im zweiten Teil des Artikels über die Geschichte der Orgel erklärt Intendant Dr. Alfred Wendel, warum der Orgel der Pluralis Majestatis gebührt und führt durch die Geschichte des Orgelbaus. Zudem: Von geheimen Registern und kuriosen Klängen.<span id="more-1122"></span></p>
<h2>Pluralis Majestatis</h2>
<p>„Organum – Organa“: Der Orgel gebührt der Plural. Wer immer die Orgel beschreibt, ob positiv oder negativ, ist voller Ehrfurcht vor dem Instrument, das streng genommen nicht eines ist, sondern Legion, eine Vielzahl – ein wahres Orchestral-Instrument, das eine schier unerschöpfliche Fülle an Stimmen in sich vereint. Die Orgel ist mehr als nur ein Instrument, sie ist eine von Menschenhand gewirkte Naturgewalt, die Himmel und Erde bewegt. Und das schon seit der Antike. Als erster Orgelbauer gilt Ktesibios aus Alexandria, Pionier der Pneumatik, der bereits in der ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts vor Christus eine „Hydraulis“ genannte Wasserorgel konstruiert, die pneumatischen Gesetzen folgt, genau wie seine Feuerspritze, Federkatapult und Wasseruhr. Gleich einer Druckpumpe komprimiert sie Luft, um willkürlich und über Körperkraft hinaus Töne in Pfeifen zu erzeugen: Die erste Orgelmaschine ist erschaffen. Die Erfindung überzeugt: Die Orgel findet in der römischen Antike weite Verbreitung und ist auch etwa einem Vitruv bekannt. Byzanz schließlich adelt die Orgel – sie avanciert dort zum Instrument der kaiserlichen Zeremonien. Grimm berichtet von einer Beschreibung Aventins, wie das Instrument vom byzantinischen ins fränkische Reich gelangt: <em>„der kaiser Constantinus schicket heraus zu künig Pipin sein trefliche potschaft &#8230; mit ainer groszen damals schankung, mit ainer orgel, so vor in Teutschland und Frankreich nie erhört noch gesehen war.“</em> Aachens Kaiserpfalz erhält die erste Orgel unter Ludwig dem Frommen, Sohn Karls des Großen. Bischofskirchen in Westeuropa und schließlich die Klosterkirchen rüsten nach. Damit tritt die Orgel ihren Siegeszug im christlichen Abendland an. Sie wird Sakralinstrument und singt forthin nicht mehr des Kaisers, sondern Gottes Lob.</p>
<h3>Polyphonie und Theatralik</h3>
<p>Ist die Orgel im romanischen Mittelalter noch ein Statussymbol, so wird sie mit Einzug der Gotik in die Kirchen zum Hauptinstrument christlicher Liturgie. Die Heilige Cäcilie, Patronin der Kirchenmusik, spielt jetzt in der christlichen Ikonografie Orgel-Portativ und schützt unter diesem Attribut Organisten wie Orgelbauer vor Unbilden. Die Orgel kennt noch keine Register, Tastaturen oder Manuale, sie ist ein Blockwerk, bei dem man einzelne Töne für den Orgelwind freigibt. In der Renaissance erfährt die Orgel entscheidende Neuerungen: Einzeln wählbare Register und Manualtastaturen revolutionieren die Funktion des Instrumentes. Jetzt erst wird die Orgel zu dem über Tasten spielbaren Musikinstrument, als das wir sie kennen – mit skaliert geordneten, intonierten und gestimmten Pfeifen, durch ein Balg-Gebläse mit Wind versorgt, bei dem das Spiel auf Klaviaturen, Manualen und Pedal Register- und Trakturverbindungen öffnet und über Ventile in der Windlade den Luftstrom so in die angespielten Pfeifen einströmen lässt, dass sie wohltönend erklingen. Jetzt entwickeln sich bei den großen Orgeln erste regional unterschiedliche Orgeltypen sowie Kleinorgeln wie Positiv und Regal. Die Polyphonie der Epoche bringt der Orgel neue Formen: von Toccata, Präludium und Ricercar bis hin zur Tabulatur-Notation. Immer sind die Orgeln Kinder ihrer Zeit und spiegeln den kunst- und kulturhistorischen Diskurs ihrer Entstehung. Nicht nur im Klangverhalten, in Größe, Volumen, Ort, Funktion und Verwendungszweck, sondern auch in der Ästhetik ihrer Gestaltung, die der Kostbarkeit und Wertschätzung der Orgel entspricht und sie in Mittelalter und Renaissance wie einen Flügelaltar in sakral-entrückter Schönheit erscheinen lässt. Im Barock emanzipiert sich die Orgel, löst sich vom reinen Sakralgefüge und macht sich als titanisch monumental-theatrale Raumskulptur selbstständig: Barocke Orgelprospekte mit ihren überbordenden Rocaillen, die als Bild des neuen Klangmediums Himmel und Erde, menschliche und göttliche Sphäre miteinander verschleifen, sind Legende.</p>
<h3>Klangfarbenzauber und Digitalzeitalter</h3>
<p>Das Barockzeitalter bringt den Orgelbau zu ihrem späterhin nur noch variierten Bauideal, zu einer Blüte, die noch heute nicht nur sichtbar ist, sondern hörbar nachhallt. Hochberühmt sind die Buxtehude’sche Klangfülle der hochbarocken Schnitger-Orgeln des norddeutschen Raumes und die komplexe Registrierung der spätbarocken Silbermann-Orgeln Sachsens, auf denen, welch glückliche Fügung des Ortes und der Zeit, ein Johann Sebastian Bach seine begnadete Kunst pflegte. Der Klang lebt vom Wechselspiel der Register, dem ausgeprägten Werkcharakter der Instrumente, bei denen Haupt-, Ober-, Brust-, Pedal- und weitere Werke stets Einheiten bilden – mit allen Möglichkeiten virtuos-konzertanten Orgelspiels, Klarheit der Linien, Intensität der Akkorde und musikalischen Reichtums an Klangfarbenzauber. Das romantische Klangideal schließlich fordert orchestrale Farben und fließende Übergänge und bereichert die Orgel durch Streicherregister und überblasende Flöten, Crescendowalze, Hochdruckregister, Koppeln und die schwebende Voix Angelica, die auch unser Instrument besitzt. Das Schwellwerk ermöglicht erstmals in der Geschichte der Orgel eine stufenlose Dynamik. Berühmte Orgelbauer dieser Zeit sind Cavaillé-Coll, Walcker oder Ladegast. Das neue Klangideal ist so umfassend, dass es den Orgelbau schlussendlich zu globalisieren beginnt. Paradigmenwechsel 20. Jahrhundert: Die Orgel bahnt sich neue Wege in die Lichtspielhäuser und die Konzertsäle der Welt. Für ihre Programme jenseits der bekannten Klangwelten erfindet sie Effektregister, die Geräusche wie Trommeln, Glocken, Klingeln, Telefonläuten oder Donnergrollen simulieren. Parallel jedoch leitet die Orgelbewegung des frühen 20. Jahrhunderts eine Rückbesinnung auf die barocke Orgeltradition ein – mit einer Fülle an Wiederentdeckungen. Das Digitalzeitalter mit seinen elektronischen Revolutionen taktet die Welt neu und beschleunigt die Transgression der Entwicklungen mit Macht. Technische Neuerungen in Pneumatik und Elektrik, moderne Werkstoffe und Fertigungstechniken sprengen Grenzen bei Größe, Präzision und Komfort von Instrumenten und Fernwerken, elektronische Innovationen in Traktur, Registrierung und Anschlagsdynamik schaffen ganz neue Möglichkeiten. Heute geht die Tendenz zur Universalorgel für alle Arten und Stile von Orgelliteratur. Und doch: Wir wollten eine englische Königin – und sind stolz und glücklich, dass sie bei uns Einzug gehalten hat.</p>
<p>Geheime Register und kuriose Klänge</p>
<p>Der Ewigkeit in Zeit und Raum gewidmet, erwartet die Orgel ihr Publikum. Offensichtlich entwickelt sie dabei einen ganz außergewöhnlichen Sinn für Humor. So sind in Wangemanns „Geschichte der Orgelbaukunst“ von 1880 und anderwärts Anekdoten überliefert, die schmunzeln lassen, was eine Orgel neben dem musikalischen Spiel so alles vermag. Insbesondere die verborgenen und kryptischen nichtakustischen Register lassen erahnen, dass die Orgel geradezu ein Eigenleben neben der Musik führe. So sei ein Register „Hummelchen“ dafür vorgesehen, einschlafende Besucher durch lautes Gesumme wieder zu wecken. Ein Register „Fuchsschwanz“ erschrecke vorwitzige Besucher durch einen hervorschnellenden echten Fuchsschwanz, der manchmal gar mit Mehl gepudert sei. Bisweilen gebe es aus Symmetriegründen angebrachte blinde Registerzüge, beschriftet mit Worten wie „Nihil sine me“ (Nichts ohne mich), „Predigtabsteller“, „Noli me tangere“ (Rühr mich nicht an) oder einfach „Schwyger 32’“. Wunderbar auch das so genannte „Rauschregister“, insbesondere in Weingegenden nicht ganz unbekannt. Berühmtes Beispiel: der „Riesling 2fach“, überliefert etwa für Orgeln in Cochem und Lorch. Dessen Betätigung lasse eine Schublade herausfahren, die zwei Flaschen Riesling für den Kundigen berge. In Essenheim räche sich allerdings der Genuss, da dort „Rauschwerk und Vogelschrey“ gekoppelt seien und sich beim Öffnen der Lade mit Essenheimer Wein nebst Glas ein Vogelgezwitscher erhebe, das den Organisten instantan überführe. Von der Firma Eule aber, so die Überlieferung, gebe es eine „Vox inebriata 3f, 40%“, eine „beschwipste Stimme“, bei deren Betätigung ein Fach mit 3 Gläsern und einer Flasche alten Weinbrands zum Vorschein komme. Im Kölner Dom erscheint bei Betätigung des Registers „Loss jonn“ hinter einer Klappe der Kopf eines weiland amtierenden Dompropstes mit Narrenkappe. Orgelbriefmarken, Steiff-Orgelbären mit echter Orgelpfeife und eine Märklin-Sonderedition zum historischen „Orgeltransport Nidaros-Dom“ von 1929 komplettieren das Bild nichtakustischer Kuriosa. Aber auch die Akustik ist bisweilen bemerkenswert. So sind Orgeln in Tropfstein, Marmor, Bambus, Glas und Meißener Porzellan überliefert; in einer österreichischen Blindenpension finde sich eine Walcker-Orgel mit einem ganzen Arsenal außergewöhnlicher Tierstimmen – von der Nachtigall über Kuckuck und Krähe bis hin zu Kuhmuhen und Bärenbrummen. Die Firma Eule schließlich habe eine alpennahe Kirchenorgel eigens mit einem Alphornklang bestückt. Und auch unser Instrument hier in Duisburg verfügt über ein solches Register: die „Vox strigis“, vulgo „Stimme der Eule“ – ein kleines Geheimnis. Die Orgel lotet Grenzen aus: Das menschliche Gehör auf die Probe stellt eine Subkontra-C-Orgelpfeife, die mit ca. 16 Hertz den tiefsten Ton erzeugt, den der Mensch überhaupt wahrnehmen kann. Und eine Halberstädter Aufführung von „Organ2/ASLSP – As slow as possible“ von John Cage soll 639 Jahre dauern – Aufbau der Orgel währenddessen, Tonwechsel ca. jährlich, 1,5 Jahre Pause zu Beginn. Wie war das mit der Ewigkeit?</p>
<h3>Einzug Ihrer Majestät</h3>
<p>Wir aber schätzen uns glücklich, unsere Königin hier und heute und fürderhin zum Klingen zu bringen. Sie ist die Krönung unseres Konzertsaals und ein weiterer guter Grund, hierher zu pilgern, an diesen besonderen Ort, der sich voll und ganz der Musik widmet. Von Hector Berlioz ist ein Wort aus den „Grand Traité d’Instrumentation“ (1844) überliefert: <em>„Die Orgel und das Orchester sind beide Könige; oder vielleicht ist das eine der Kaiser und das andere der Papst.“</em> Wir dürfen uns daran ergötzen, beides zu haben, Kaiser und Papst. In der Kathedrale von Monaco dient ein altes Orgelgehäuse im Chor der Kirche dazu, der Fürstenfamilie bei offiziellen Zeremonien einen Ehrenplatz zu bieten. Bei uns in Duisburg, hier in der Mercatorhalle, wird sich ab sofort die Majestät in ihrem prachtvollen Gehäuse bei allen unseren Konzerten die Ehre geben und uns mit ihrem Glanz umstrahlen. Ein königliches Gefühl.</p>


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		<title>Orgelcountdown &#124; 15.11. &#8211; Orgel für alle!</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 20:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Spließ</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Duisburger Philharmoniker]]></category>
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Nach nur wenigen Stunden waren die Karten für das Konzert, bei dem die Orgel in der Mercatorhalle feierlich eingeweiht wird, vergriffen. Wer nicht zu den glücklichen Kartenkäufern zählen <a href="http://www.dacapo-dp.de/allgemein/orgelcountdown-15-11-orgel-fur-alle-1126.html">[...]</a>


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1131" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><img class="size-large wp-image-1131" title="4014181822_ba61bf88ec_b" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2009/11/4014181822_ba61bf88ec_b1-550x213.jpg" alt="Foto: Christoph Müller-Girod" width="550" height="213" /><p class="wp-caption-text">Foto: Christoph Müller-Girod</p></div>
<p>Nach nur wenigen Stunden waren die Karten für das Konzert, bei dem die Orgel in der Mercatorhalle feierlich eingeweiht wird, vergriffen. Wer nicht zu den glücklichen Kartenkäufern zählen konnte, für den zeigt sich am Sonntag, den 15.11., die Majestät nochmal mit einem großen Programm für Alle. Kostenlos.<span id="more-1126"></span></p>
<p>Sie finden hier das Programm auf einem Blick. Wenn Sie genauer wissen möchten, welche Werke ausgesucht worden sind &#8211; das komplette Konzertprogramm für den Tagen können Sie sich<a href="http://www.duisburger-philharmoniker.de/orgel/download/Programm.pdf"> als PDF-Datei herunterladen.</a></p>
<p>Frühaufsteher können schon ab 11:00 Uhr die  <strong>Vielfalt 			 der Klangfarben </strong>bewundern. Hier sind Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Pierre 			 Cochereau,  Ad Wammes und César Franck zu hören. An der Orgel: <br />
 <strong>Peter Bartetzky </strong>und <strong>Marcus Strümpe</strong> sowie <strong>Roland Maria Stangier</strong></p>
<p>Festliches ertönt zur Mittagsstunde:<strong> Französisches 			 mit Pauken und Trompeten</strong> erklingt ab 12:00 Uhr. Werke von Marcel Dupré und Pierre 			 Cochereau werden von <strong>Roland Maria Stangier </strong>und <strong>Mitgliedern der 			 Duisburger Philharmoniker</strong> gespielt.</p>
<p>Einblick ins Chambre Separee der Majestät gewährt dann Jiri Kocourek, 			 Geschäftsführer der Firma Eule. Ab 13:00 Uhr heißt es: <strong>Der Orgelbauer erzählt</strong>.</p>
<p>Zwei Stunden nach den Franzosen melden sich die Engländer in der Mercatorhalle zu Wort:  <strong>„The 			 imperial tone“ &#8211; Englische Orgelmusik des 19. und 20. 			 Jahrhunderts</strong> erklingt ab 14:00 Uhr. Werke von John Weaver, Edwin H. Lemare, Alfred 			 Hollins, Horatio Parker,  Ralph Driffill, Andrew Carter, Norman Cocker, 			 Gordon Balch Nevin und A. Herbert Brewer werden erklingen. An der Orgel: <strong>Peter Bartetzky</strong>.</p>
<p>Coverversionen gibts erst in unserer Zeit? Weit gefehlt &#8211; das Covern gibts schon so lange wie es Musiker und Musik gibt. Allerdings nannte sich das früher Transkriptionieren.<strong> Organ unlimited: 			 „Best of best of“</strong> präsentiert Orgeltranskriptionen von Mozart über 			 Bernstein bis Celentano. Die vier Hände und die vier Füße, die zu hören sein werden, gehören zu <strong>Michael Porr und Marcus Strümpe</strong>. Ab 15:00 Uhr.</p>
<p>Wenn Schwäne elegant übers Wasser gleiten, Elefanten versuchen graziös zu tanzen und wenn selbst Fossilien in Bewegung geraten &#8211; dann steckt dahinter eines der bekanntesten Werke eines Franzosen. Ab 16:00 Uhr heißt es:  <strong>Orgel für Kinder </strong>-<strong> Camille Saint-Saëns</strong> <em>Der Karneval der Tiere</em>.  <strong>Markus Eichenlaub</strong> spielt die Transkription für Orgel,  <strong>Christoph Werkhausen</strong> erzählt die Geschichte.</p>
<p>Krönender Abschluss des Tages:<strong> Orgel 			 konzertant</strong> &#8211; Werke von Johann Sebastian Bach und Denis Bédard 			 stehen ab 17:00 Uhr auf dem Programm. Organist ist <strong>Roland Maria Stangier</strong>. Mit dabei: <strong>Mitglieder der Duisburger 			 Philharmoniker, </strong>am Dirigentenpult sind <strong>Marcus Strümpe und Peter Bartetzky.</strong></p>


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		<title>G. Hieke &#124; Interview &#124; Orgelbauer</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 09:08:13 +0000</pubDate>
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		<title>Aufbau der Orgel &#124; Video 1</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 13:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Müller-Girod</dc:creator>
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		<description><![CDATA[INFO-BOX: Alle Informationen zur neuen Orgel der Duisburger Philharmoniker auf einen Blick &#124; Beiträge &#124; Videos &#124; Fotos &#124; Nachrichten &#124;
Foto: Christoph Müller-Girod
Bernd Uhlen, Mitarbeiter der  Duisburg Marketing, hat <a href="http://www.dacapo-dp.de/allgemein/aufbau-der-orgel-video-1-535.html">[...]</a>


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<p><img src="http://www.dacapo-dp.de/images/stories/img_7091.jpg" width="530" height="213" /><br />Foto: <a href="http://tinyurl.com/78syaq" title="http://www.flickr.com/photos/philharmoniker/collections/72157611407096616/">Christoph Müller-Girod</a>
<p>Bernd Uhlen, Mitarbeiter der <a href="http://www.duisburg-marketing.de"> </a><a href="http://www.duisburg-marketing.de">Duisburg Marketing</a>, hat ein Video aufgenommen, dass den Aufbau der Orgel in der Mercatorhalle bis zum gestrigen Tag dokumentiert und so sehr schön zeigt, wie sich die tausenden von Teile langsam zusammenfügen. <a href="index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=535%3Aaufbau-der-orgel-video-1&amp;catid=1%3Aaktuelle-nachrichten&amp;Itemid=1">Weiter zum Video&#8230;</a></p>
<p><span id="more-535"></span><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="530" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0vbkrzLPPUc&amp;rel=0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;feature=player_profilepage&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="530" height="344" src="http://www.youtube.com/v/0vbkrzLPPUc&amp;rel=0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;feature=player_profilepage&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>


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