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	<title>dacapo &#187; Konzerte</title>
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	<description>Das Weblog der Duisburger Philharmoniker Information, Musik, Videos und Inhalte mit Leidenschaft.</description>
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		<title>Händels Highlight &#124; Eine Passacaglia, ein Cellist und ein Komponist</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 13:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Müller-Girod</dc:creator>
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Photo: Christoph Müller-Girod

Wie besiegen Sie eigentlich Ihren inneren Schweinehund? Durch gutes Zureden von Freunden? Durch den Gedanken an die Bikinifigur? Vielleicht reicht bei Ihnen ja auch ein Blick in <a href="http://www.dacapo-dp.de/konzerte/handels-highlight-eine-passacaglia-ein-cellist-und-ein-komponist-1566.html">[...]</a>


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<dl id="attachment_1742" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px;"><span style="color: #ffffff;"><span style="line-height: 17px;"><br />
 </span></span></dl>
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<p><br class="spacer_" /></p>
<div id="attachment_1743" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-large wp-image-1743" title="padall © cmgmedia.de" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2011/08/padall-©-cmgmedia.de_1-550x362.jpg" alt="" width="550" height="362" /><p class="wp-caption-text">Photo: Christoph Müller-Girod</p></div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Wie besiegen Sie eigentlich Ihren inneren Schweinehund? Durch gutes Zureden von Freunden? Durch den Gedanken an die Bikinifigur? Vielleicht reicht bei Ihnen ja auch ein Blick in das Himmelsblau damit Sie sich aufraffen und Dinge erledigen können. Wenn unser Cellist Robert Kruzlics keine Lust zum Cello üben hatte, dann half bei ihm ein ganz besonderes Stück: Die Passacaglia von Händel. Nach knapp einem Jahr können Sie jetzt endlich in den Genuß des einzigartigen Higlights kommen &#8211; denn wir präsentieren stolz das Video.</p>
<p><span id="more-1566"></span></p>
<p>Eine Passacaglia ist ein Variations-Musikstück. Während man bei Variationen aber eher an die Melodie denkt, die später vom Komponisten bearbeitet wird &#8211; etwa wie bei Schuberts &#8220;Forellenquintett&#8221;, bei Mozarts &#8220;Ah, vous dirai-jais maman&#8221; oder den bekannten &#8220;Enigma&#8221;-Variationen von Edward Elgar &#8211; ist das bei einer Passacaglia anders. Erstmal wird der Bass als das Fundament der Variation genommen, zweitens bleibt dieser während des gesamten Stücks gleich. Er bildet also ein Ostinato. Variieren kann der Komponist nun entweder diese Bassmelodie oder baut auf diesem Fundament sein Klanggewölbe. Wer sich also schon immer fragte warum Bachs &#8220;Goldberg-Variationen&#8221; eigentlich &#8220;Variationen&#8221; heißen &#8211; der achte mal auf das Bassfundament. (Wobei  Bachs Variationen &#8211; aber das ist eine andere Geschichte und wird ein anderes Mal erzählt.)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div id="attachment_1744" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-large wp-image-1744" title="img_8160" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2011/08/img_8160-550x366.jpg" alt="" width="550" height="366" /><p class="wp-caption-text">Robert Kruzlics</p></div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Das Stück, dass unseren Cellisten Robert Kruzlics also immer wieder zum Cello üben animierte war eine Passacaglia. Von Händel. Wobei: Robert hat während seiner Ausbildung eine Bearbeitung für Violine und Viola gehört, die der Norwegische Violinist Johan Halvarson anfertigte. Ursprünglich ist diese Passacaglia nämlich aus der Cembalo-Suite in g-moll (HWV 432) und dort der letzte Satz. Es gibt aber nicht nur Bearbeitungen für Geige und Bratsche &#8211; Händels Stück ist so populär, dass es Versionen für Viola und Cello und sogar für Viola und Kontrabass gibt. Allerdings: Der Kontrabassist muss schon ein wahrer Paganini sein wenn er sich für diese Variante entscheidet.</p>
<p>Roberts Cellolehrer  hatte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Radu_Aldulescu" target="_blank">Radu Aldulescu</a> kennengelernt &#8211; ein rumänischer Komponist und Cellospieler, der heute nur noch Experten bekannt ist. Was dieser nun mit der Passacaglia Händels zu tun hat? Nun, Radu Aldulescu bearbeitete im Jahr 1959 die Passacaglia für zwei Celli und Roberts Musiklehrer wiederum animierte seinen Schützlich mit genau dieser Bearbeitung. Einer, die einzigartig sein dürfte &#8211; und etwas, was er in all den Jahren seines Lebens nicht vergessen hatte.</p>
<p>So eindrucksvoll war diese Bearbeitung, dass Robert &#8211; als er zu den Duisburger Philharmonikern stieß &#8211; mit Friedemann Pardall darüber sprach, ob man nicht gemeinsam diese Version der Passacaglia irgendwie aufführen könnte. Unser Intendant Dr. Alfred Wendel war begeistert und gab grünes Licht. Robert setzte sich also mit Aldulescu selbst in Kontakt um die Erlaubnis von ihm höchstpersönlich für dieses Projekt einzuholen. Leider konnte der Bearbeiter nicht mehr erleben, wie im Juli letzten Jahres im Opernfoyer die Aufnahmen zu diesem einzigartigen Highlight entstanden &#8211; Radu Aldulescu starb 2006.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28284875?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;autoplay=0" width="550" height="330" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Ein solches Higlight braucht Zeit, denn da ist Einiges zu schneiden, zu synchronisieren, kurz: Man braucht Zeit um aus einem Rohling einen Diamenten zu formen. Diese Zeit haben wir uns genommen und können jetzt voller Freude und Stolz Robert Kruzlics und Friedemann Pardall mit der Bearbeitung von Händels Passacaglia für zwei Celli von Radu Aldulescu präsentieren.</p>
<p>© <a href="http://www.cmgmedia.de">cmgmedia.de</a></p>


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		<title>10. Philharmonische Konzert &#124; Auferstehung</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 17:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Spließ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Todtenfeier&#8221; schrieb Mahler über den ersten Satz seiner 2. Symphonie &#8211; und wer den eindringlichen Anfang des Satzes kennt, diese tiefen Streicher, die das Thema des Satzes anspielen, den innewohnenden <a href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/10-philharmonische-konzert-auferstehung-1729.html">[...]</a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1728" href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/10-philharmonische-konzert-auferstehung-1729.html/attachment/3904581909_de9fbd567f"><img class="aligncenter size-full wp-image-1728" title="Jonathan Darlington" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2011/05/3904581909_de9fbd567f.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a>&#8220;Todtenfeier&#8221; schrieb Mahler über den ersten Satz seiner 2. Symphonie &#8211; und wer den eindringlichen Anfang des Satzes kennt, diese tiefen Streicher, die das Thema des Satzes anspielen, den innewohnenden Ernst andeuten der im ersten Satz immer wieder anklingt &#8211; kurz: Mahlers eigene Bezeichnung könnte der der Tradition, die &#8220;Auferstehung&#8221; für diese Symphonie als Nebentitel nennt, kaum entgegenstehender sein.<span id="more-1729"></span></p>
<p>Dennoch: Das &#8220;Urlicht&#8221; im vierten Satz und der anschließende Schluss entsprechen doch der Hoffnung. Dabei ist auch der dritte Satz ein Anklang an &#8220;Des Knaben Wunderhorn&#8221; &#8211; angelehnt an &#8220;Des Antonius zu Padua Fischpredigt&#8221; ist der erste Teil der dreisätzigen Liedform &#8211; denn das &#8220;Urlicht&#8221; ist mit wenigen Veränderungen aus den Liedern von des Knaben Wunderhorn in die 2. Sinfonie eingegangen. Was zu Beginn also tatsächlich dräut und drängt, sich auch in der Lautstärke diverse Male wie ein Ende der Welt anzukündigen scheint, wird im zweiten Satz durch den Ländler etwas zurückgedrängt. Ein seltsamer Kontrast. Im ersten Satz das Wüten der ganzen Welt und hier im zweiten eine Leichtigkeit des Seins, eine elegante Reminiszenz an den Wiener Ländler. Die die etwas robusten Wurzeln der Form nicht verleugnet, ein Walzer aber ist das dennoch nicht. Ein Vorgriff vielleicht auf das, was im letzten Satz, der der Sinfonie ihren Nebentitel gab, uns erwartet: Die himmlische Leichtigkeit. Vielleicht.</p>
<p>„Das ‚Urlicht‘ ist das Fragen und Ringen der Seele um Gott und um die eigene göttliche Existenz über dieses Leben hinaus.“ So äußerte sich Mahler laut des Tagebuchs von Natalie Bauer-Lechner zum vierten Satz, der für Altistin und Orchester konzipiert ist. Die Melodie der ersten Liedzeile wird von einer Harmoniekapelle &#8211; Bläsern also &#8211; aufgegriffen und in Form eines volkstümliches Chorals fortgeführt. Mahler verwendet in diesem Satz sehr viele Taktwechsel, eine Herausforderung sowohl an die Solistin als auch an das Orchester. Diese Taktwechsel passen sich sehr subtil dem zugrundeliegendem Text an. Klarinette, Glockenspiel und Harfe verleihen der Engelsvision dann den himmlischen Klang.</p>
<p>Klopstocks Gedicht &#8220;Die Auferstehung&#8221; gibt dem fünften Teil das Fundament und erklärt, warum die Sinfonie ihren Beinamen bekommen hat. Mahler greift auf die Form zurück, die Beethoven mit seiner Neunten erfunden hat &#8211; Chor und Sopranistin treten zur Altistin und dem Orchester dazu. Wobei Mahler nur die ersten zwei Stophen Klopstocks sowie die letzte vertonte und eigene Textzeilen dazudichtete. (Dies wird er später erneut im letzten Satz von &#8220;Das Lied von der Erde&#8221; tun.) Dabei wird ein ein kleineres Orchester außerhalb des gesamten tätig: Hornklänge wie von einer anderen Welt dringen in das Finale ein. Dessen Kraft und Emotionalität gewinnt durch das Erinnern des Materials aus dem ersten Satz &#8211; Mahler bezog sich auf das &#8220;Dies Irae&#8221; des Mittelalters, wenngleich es nicht komplett im Original zu hören ist &#8211; und stellt gleichzeitig das Erlösungsmotiv diesem gegenüber. Die irdische Welt löst sich im Klang nach und nach auf, die finalen Klänge und die dabei verwendeten Glocken schließlich feiern die Hoffnung auf das, was jenseits der Welt liegt.</p>


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		<title>9. Philharmonisches Konzert &#124; Klassische Astrologie</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 12:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Spließ</dc:creator>
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Photo: Christoph Mueller-Girod


&#8220;Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten&#8221; &#8211; Generationen von Schülern haben sich mit diesem Satz die Planetenreihenfolge gemerkt. Für die Reihenfolge der Sätze von Holsts <a href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/9-philharmonisches-konzert-klassische-astrologie-1703.html">[...]</a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p><br class="spacer_" /></p>
<div id="attachment_1702" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a rel="attachment wp-att-1702" href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/9-philharmonisches-konzert-klassische-astrologie-1703.html/attachment/4272720363_2922d596cd_z"><img class="size-large wp-image-1702" title="4272720363_2922d596cd_z" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2011/04/4272720363_2922d596cd_z-550x366.jpg" alt="" width="550" height="366" /></a><p class="wp-caption-text">Photo: Christoph Mueller-Girod</p></div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>&#8220;Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten&#8221; &#8211; Generationen von Schülern haben sich mit diesem Satz die Planetenreihenfolge gemerkt. Für die Reihenfolge der Sätze von Holsts Suite für großes Orchester und Frauenchor &#8220;Die Planeten&#8221; passt der Satz allerdings nicht so ganz. Statt Merkur stellt Holst Mars an den Beginn seines Programms &#8211; und Pluto vernachlässigt er ganz. Was in der Gegenwart durchaus wieder richtig ist&#8230;<span id="more-1703"></span></p>
<p>Komponisten können sich manche Freiheiten erlauben, die Astronomen nicht durchgehen lassen würde. So eröffnet Holst die Suite mit dem Mars &#8211; kriegerisch, kämpfend, im 5/4-Takt daherstampfend eröffnet dieser Bringer des Kriegs die Komposition. Ein sehr markanter Auftakt, bei dem das Orchester alle Register zieht. Wobei der 5/4-Takt, der gerne im russischen Musikraum gebraucht wird &#8211; siehe Tschaikowskys &#8220;Pathetique&#8221; &#8211; diesen außergewöhnlichen Auftakt noch betont. Was bei Tschaikowsky allerdings eher als Dreivierteltakt mit angehängten Vierteln daherkommt, leicht im Duktus, wird bei Holst schwer und massiv. Mars, der Kriegsgott, lässt keinen Zweifel daran dass er alles andere als ein friedlicher Geselle ist.</p>
<p>Als Kontrast dazu folgt Venus, deren Lieblichkeit Holst durch das Thema der Solo-Violine besonders hervorhebt. Ein berechnender Kontrast: Was vorher wild und der daherkommt wird nun von Venus befriedet. Da Mars in der Mythologie Venus&#8217; Liebhaber ist, passt dies auch von dieser Seite her. Jedoch knüpft Holst hier auch an die Normen der Klassiker an: Schnell &#8211; langsam ist als Gegensatz ja immer schon sehr beliebt gewesen. Hier wandelt Holst dies allerdings um zu Wild &#8211; Lieblich.</p>
<p>So quirlig wie das ihm zugeschriebene Element Quecksilber ist dann Merkur, der geflügelte Bote. Elegant durchfliegt er das Orchester &#8211; man hört seinen Aufflug genauso wie seinen Abflug und irgendwie scheint Merkur sich ab und an ein wenig Spaß zu gönnen. Jedenfalls gibt es so einige Stellen, an denen man das Orchester fast auflachen hört. Was durchaus zum temperamentvollen Gott passt, der mit seinen geflügelten Schuhen als Bote der Götter dient. (Und &#8211; besonderes Kunststück &#8211; zugleich Gott der Diebe und Gott der Händler ist &#8211; vielleicht hat das Holst ja zum Gebrauch von zwei Tonarten in diesem Stück inspiriert.) Zugleich sträubt sich Merkur musikalisch auch des öfteren gegen den 6/8-Takt &#8211; Synkopen und Quartolen lassen den Gott durch die Gegend flattern.</p>
<p>Zwar ist auch Jupiter durchaus gut aufgelegt, aber der Kontrast zu Merkur besteht darin, dass die Themen in diesem Satz eher gemäßigter sind. Besonders in Erinnerung bleibt das elegante, an Elgar erinnernde Mittelthema, das als &#8220;I vow to thee, my country&#8221; in keiner Night of the Proms fehlen darf. Die abrupten Themenübergänge in diesem Satz &#8211; so bricht das Thema im Dreivierteltakt sehr überraschend über den Zuhörer herein &#8211; scheinen die Heiterkeitsausbrüche des Jupiter anzudeuten. Dank des eleganten, hymnenartigen Themas allerdings ist doch mehr hinter der Oberfläche der überschäumenden Fröhlichkeit als man meint.</p>
<p>Schleppend und nicht von der Stelle kommen die Instrument zu Beginn des Saturns, des Bringer des Alters. Das Orchester kommt nicht voran, es kriecht geradezu am Stock. Das Thema selbst geht nur in minimalen Bewegungen voran &#8211; und in den Flöten bekommt es durch die Quarten noch einen altertümelnden Charakter. So richtig vorwärts geht in diesem Satz nichts. Selbst wenn neue Motive auftauchen werden sie nicht weiterverarbeitet, sondern etliche Male wiederholt. Schließlich schleppt sich Saturn wieder so mühsam von dannen wie er anfangs erschienen ist.</p>
<p>Der Uranus-Satz beginnt mit einem sehr eindrucksvollem Thema &#8211; ein Magier in Pose mit Zauberstab sozusagen, der allerdings dann in eine Geschäftigkeit verfällt, die dem Zauberlehrling ebenso gut anstehen würde. Dann aber erklingt wieder das Anfangsthema, das Achtungsgebietende. Die Pose des ernsten Hüters magischer Geheimnisse kann aber Uranus irgendwie nicht so ganz erfüllen, immer wieder schleicht sich in den Ernst etwas Verspieltes. Erst zum Schluss wird es dann wieder ernst, aber irgendwie traut man als Zuhörer dem Ganzen nicht so recht&#8230;</p>
<p>Die Klangwelt von Neptun ist schwebend, leuchtend, durchscheinend &#8211; und geheimnisvoll. Wie es sich für einen Mystiker gehört ist hier die Musik durch die Orchestrierung schleierhaft und nicht leicht zu fassen. Flöten und Celesta heben das Thema in ätherische Höhen, unterstütz von den Hörnern. Die erhabenen Weiten des Welltalls breiten sich vor dem Ohr des Zuhörers aus, die Instrumente sind nicht mehr von dieser Welt &#8211; wenn dann dazu noch der Frauenchor kommt, dessen Vokalisen in Duisburg vom Foyer durch die offenen Türen hereinklingen, dann ist es wirklich schwer wieder auf den Boden des Konzertsaals zu gelangen.</p>
<p>Deswegen standen wohl die etwas irdischeren Werke auch in der ersten Hälfte des Orchesters auf dem Programm: Mozarts Konzert für Oboe und Orchester KV 314. Dessen erster Satz hält sich komplett an die Sonatenhauptsatzform &#8211; ein sehr lebendiges Thema, dass von Mozart weiterverarbeitet wird. Die Kadenz dann lässt den Solisten nochmals hervortreten. Elegischer und zurückhaltender dann der zweite Satz, bei dem die Oboe regelrecht &#8220;schmachten&#8221; darf, bevor das Rondo des letzten Satzes wieder mit Energie und Spiellust Orchester und Oboe vorantreibt. Ein weithin bekanntes Stück, dass gerne als Probevorspiel eingesetzt wird &#8211; und das Mozart später noch für die Flöte als Soloinstrument umarbeitete.</p>
<p>Zu Beginn von &#8220;Extase&#8221; scheint die Oboe eine Shakuhatshi zu imitieren bevor unvermittelt die Schlaginstrumente einsetzen. Ruhe und Anspannung wechseln sich in diesem Stück ab, das Elemente der europäischen Musik ebenso in sich vereint wie die japanischer Folklore. Die Oboe ist dabei Impulsgeber &#8211; vor allem im Wechselspiel mit der Oboe des Orchesters &#8211; greift ab und an in das Geschehen ein &#8211; ist Mitspieler, nicht per se Einzelinstrument. Dabei erinnern die Geigen mit ihren Figuren an das Zirpen von Grillen, Chen lässt auch den Klang durch das Orchester von der einen Seite zu anderen hin wogen. Einzelne Motive kehren wieder, werden vom Orchester aufgenommen. Die völlige Losgelöstheit des Seins, die eine Extase eigentlich auszeichnet, das Sich-Verlieren &#8211; das man als Hörer meistens mit Klangseskapaden oder zumindest großer Laustärke assoziiert &#8211; findet hier nur begrenzt statt. Immer wieder gibt es Atempausen, in denen die Oboe ihre ganz eigenen Figuren findet. Dionysos? Ein wenig. Vor allem aber ein Stück, dass Europa und Japan zusammenbringt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Quick Words &#124; Jonathan Darlington zum 9. Philharmonischen Konzert</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 19:20:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jelena Kovacevic-Löckner</dc:creator>
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Foto: Christoph Müller-Girod


Jonathan Darlington ist bekannt für seine dramaturgisch verdichteten Konzertprogramme: Meist durchzieht die ausgewählten Stücke in gemeinsames Thema. Beim 9. Philharmonischen Konzert ist das ausnahmsweise nicht so. Mit Mozarts <a href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/quick-words-jonathan-darlington-zum-9-philharmonischen-konzert-1701.html">[...]</a>


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl id="attachment_1700" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px;">
<h2><a rel="attachment wp-att-1700" href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/quick-words-jonathan-darlington-zum-9-philharmonischen-konzert-1701.html/attachment/4969918810_77434d6894_z-kopie"><img class="size-full wp-image-1700" title="JD at Piano" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2011/04/4969918810_77434d6894_z-Kopie-e1302635202476.jpg" alt="" width="550" height="290" /></a></h2>
<dd class="wp-caption-dd">Foto: Christoph Müller-Girod</dd>
</dl>
</div>
<p>Jonathan Darlington ist bekannt für seine dramaturgisch verdichteten Konzertprogramme: Meist durchzieht die ausgewählten Stücke in gemeinsames Thema. Beim <a href="http://www.duisburger-philharmoniker.de/konzerte/philharmonische-konzerte/9-philharmonisches-konzert-2" target="_blank">9. Philharmonischen Konzert </a>ist das ausnahmsweise nicht so. Mit Mozarts Oboen-Konzert, Chens &#8220;Extase&#8221; und Holsts &#8221; Planeten&#8221; erwartet das Publikum  stattdessen ein &#8220;eklektisches&#8221; Kontrastprogramm. Hören Sie die Quick Words des GMD zum Konzert &#8230;</p>
<p><span id="more-1701"></span></p>
<p>
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=22300931&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=22300931&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
</p>
<p><a href="http://vimeo.com/22300931">Jonathan Darlington | Duisburg Philharmonic Orchestra Pt.2</a> from <a href="http://vimeo.com/muellergirod">Christoph Müller-Girod</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<h2><a href="http://www.duisburger-philharmoniker.de/konzerte/philharmonische-konzerte/9-philharmonisches-konzert-2" target="_blank">9. Philharmonisches Konzert</a></h2>
<p><strong>Jonathan Darlington</strong> Dirigent<br />
 <strong>François Leleux</strong> Oboe<br />
 <strong>philharmonischer chor duisburg</strong><br />
 <strong> </strong></p>
<p><strong>Wolfgang Amadeus Mozart</strong><br />
 Konzert für Oboe und Orchester C-Dur KV 314 <br />
 <strong>Qigang Chen</strong><br />
 Extase<br />
 <strong>Gustav Holst </strong><br />
 Die Planeten<br />
 Suite für großes Orchester (mit Frauenchor) op. 32<br />
 <em><br />
 Mi 13. / Do 14. April 2011, 20.00 Uhr<br />
 Philharmonie Mercatorhalle Duisburg</em></p>
<p><em>Tickets bestellen <a href="http://www.nrw-ticket.de/eventsearch.php?quicksearch=9.%2BPhilharmonisches%2BKonzert%2B2010/2011">&gt;&gt;&gt;</a><br />
 Programmheft <a href="http://www.duisburger-philharmoniker.de/cms/dateien/Programmheft-9-Philharmonisches-Konzert-web.pdf">&gt;&gt;&gt;</a></em></p>
<p><br class="spacer_" /></p>


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		<title>8. Kammerkonzert mit Christoph Prégardien und Jonathan Darlington wird nachgeholt</title>
		<link>http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/8-kammerkonzert-mit-christoph-pregardien-und-jonathan-darlington-wird-nachgeholt-1699.html</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 18:42:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mediabot</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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Photo: Rosa Frank


Lange, aber verständnisvolle Gesicher zeigten sich bei unseren Gästen, die vor veschlossenen Türen standen. Eigentlich hätte am Sonntag, den 10. April, das 8. Kammerkonzert mit unserem Artist in <a href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/8-kammerkonzert-mit-christoph-pregardien-und-jonathan-darlington-wird-nachgeholt-1699.html">[...]</a>


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><br class="spacer_" /></p>
<div id="_mcePaste">
<div id="attachment_1515" class="wp-caption aligncenter" style="width: 429px"><a rel="attachment wp-att-1515" href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/zwischen-lebenslust-und-resignation-1516.html/attachment/christoph-pregardien-tenor-c-rosa-frank"><img class="size-large wp-image-1515  " title="Christoph Prégardien, Tenor, c-Rosa Frank" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2010/09/Christoph-Prégardien-Tenor-c-Rosa-Frank-536x412.jpg" alt="" width="419" height="321" /></a><p class="wp-caption-text">Photo: Rosa Frank</p></div>
</div>
<div id="_mcePaste"></div>
<div>Lange, aber verständnisvolle Gesicher zeigten sich bei unseren Gästen, die vor veschlossenen Türen standen. Eigentlich hätte am Sonntag, den 10. April, das 8. Kammerkonzert mit unserem Artist in Residence Christoph Prégardien stattfinden sollen &#8211; doch der Tenor war kurzfristig erkrankt, der Termin musste abgesagt werden. Am 15. Mai werden allerdings Christoph Prégardien und Jonathan Darlington in der Philharmonie Mercatorhalle das Programm des 8. Kammerkonzertes nachholen.<span id="more-1699"></span></div>
<div>Wer am 15. Mai schon einen anderen Termin hat, kann die schon erworbene Karte gegen eine für ein vergleichbares Konzert umtauschen &#8211; so z.B. für die Matthäus-Passion am 22. April um 19:00 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle.  Die Karten für den Termin am 10. April behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen möchte, kann die Eintrittskarten im Servicebüro des Theater Duisburg gegen tagesaktuelle Karten eintauschen, damit die Berechtigung den Beförderungsservice des VRR zu nutzen, erhalten bleibt.</div>
<p><br class="spacer_" /></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>8. Philharmonisches Konzert &#124; Formstrenge Klarheit</title>
		<link>http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/8-philharmonisches-konzert-formstrenge-klarheit-1693.html</link>
		<comments>http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/8-philharmonisches-konzert-formstrenge-klarheit-1693.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 11:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Spließ</dc:creator>
				<category><![CDATA[GMD]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[cmgmedia]]></category>
		<category><![CDATA[Edward Elgar]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Brahms]]></category>
		<category><![CDATA[Klavierkonzert]]></category>
		<category><![CDATA[Symphonie]]></category>

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		<description><![CDATA[Photo: Christoph Mueller-Girod
Und dann gibt es im 2. Klavierkonzert von Brahms im letzten Satz diesen wehmütigen Einwurf &#8211; ein Hauch von Sentiment. Bei Elgars erster Sinfonie greift der letzte Satz <a href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/8-philharmonisches-konzert-formstrenge-klarheit-1693.html">[...]</a>


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1694" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a rel="attachment wp-att-1694" href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/8-philharmonisches-konzert-formstrenge-klarheit-1693.html/attachment/duisburger-philharmoniker-%c2%a9-christoph-muller-girod-2203"><img class="size-large wp-image-1694" title="Duisburger Philharmoniker © Christoph Müller-Girod 2203" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2011/03/Duisburger-Philharmoniker-©-Christoph-Müller-Girod-2203-550x376.jpg" alt="" width="550" height="376" /></a><p class="wp-caption-text">Photo: Christoph Mueller-Girod</p></div>
<p>Und dann gibt es im 2. Klavierkonzert von Brahms im letzten Satz diesen wehmütigen Einwurf &#8211; ein Hauch von Sentiment. Bei Elgars erster Sinfonie greift der letzte Satz nochmal das Material des Ersten auf und bringt ihn zum Strahlen. Beiden Werken gemein ist die Klarheit und die Bewahrung der Form.</p>
<p><span id="more-1693"></span>&#8220;Einige kleine Klavierstücke&#8221; seien es, die der Empfänger da in den Händen halte &#8211; so meinte Brahms jedenfalls als er die Partitur des zweiten Klavierkonzertes an seinen Freund, den Chirurgen und Geiger Theodor Billroth, sandte. Was von Brahms ureigenem Humor zeugt, schließlich ist das Klavierkonzert knapp eine Stunde lang &#8211; und war lange Zeit das längste Werk der Gattung an sich. Dass man hier eine Symphonie mit obligatem Klavierpart vor sich habe, wie Eduard Hanslick anmerkte, diese Meinung tut dem Werk durchaus Unrecht. Denn Brahms, der statt der drei vier Sätze für sein Konzert schrieb, hat durchaus genügend Raum für brilliante Klaviersolostellen und faszinierende Orchsterinstrumentationen gelassen.</p>
<div id="attachment_1695" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a rel="attachment wp-att-1695" href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/8-philharmonisches-konzert-formstrenge-klarheit-1693.html/attachment/duisburger-philharmoniker-%c2%a9-christoph-muller-girod-2202"><img class="size-large wp-image-1695" title="Duisburger Philharmoniker © Christoph Müller-Girod 2202" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2011/03/Duisburger-Philharmoniker-©-Christoph-Müller-Girod-2202-550x357.jpg" alt="" width="550" height="357" /></a><p class="wp-caption-text">Photo: Christoph Mueller-Girod</p></div>
<p>So beginnt das Klavierkonzert eigentlich recht untypisch: Weder stellt das Klavier das Thema des ersten Satzes vor, noch das gesamte Orchester &#8211; es ist das Horn, dass in den Dialog mit dem Klavier tritt. Ein wenig mag man sich an Brahms zweite Sinfonie erinnert fühlen, denn warm und weich beschwört der Klang durchaus Erinnerungen an den Wald herauf. Erst nach dieser Einleitung brandet das Orchester auf. Dabei hält sich Brahms im ersten Satz durchaus an die Sonatenform &#8211; es gibt ein Haupt-Thema, ein Seitenthema, das Brahms bearbeitet. Klavier und Orchster sind im ersten Satz dabei Dialogpartner, das Klavier setzt allerdings die Impulse.</p>
<p style="text-align: left;">Das Scherzo, das Brahms einmal als &#8220;kleines Nichts&#8221; angekündigt hatte, ist ein überaus turbulentes und abwechslungsreiches Stück Musik. Klavier und Orchester führen das Thema ein, bevor es ruhiger im Orchester wird &#8211; danach gibt es noch einmal einen musikalischen Sturm, der zur kurzen Hauptepisode des Satzes führt.Leicht variiert kehrt dann das Thema der Einleitung im Schluss wieder.</p>
<div id="attachment_1697" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a rel="attachment wp-att-1697" href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/8-philharmonisches-konzert-formstrenge-klarheit-1693.html/attachment/duisburger-philharmoniker-%c2%a9-christoph-muller-girod-2201"><img class="size-large wp-image-1697" title="Duisburger Philharmoniker © Christoph Müller-Girod 2201" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2011/03/Duisburger-Philharmoniker-©-Christoph-Müller-Girod-2201-550x366.jpg" alt="" width="550" height="366" /></a><p class="wp-caption-text">Photo: Christoph Mueller-Girod</p></div>
<p>Überraschend: Das sehr schöne, langsame Thema wird zuerst vom Solo-Cello eingeführt, bevor das Klavier hinzukommt. Brahms wird das Cello-Thema später noch mal aufgreifen &#8211; als Lied &#8220;Immer leiser wird mein Schlummer&#8221; &#8211; doch hier, in diesem Satzanfang findet man eine Innigkeit, die man bei Brahms eigentlich nicht vermuten würde.</p>
<p>Im letzten Satz dann aber wieder der Rückkehr zur Form: Fünf Abschnitte kann man hier hören. Dabei ist der dritte Abschnitt dieses wehmütige, ans Herz greifende elegische Thema, das einen mitten im Satz überrascht und anrührt. Ein Hauch von Ungarn weht hier in das Konzert und während auch die anderen Themen ihre Schönheiten haben &#8211; so die ersten zwei Themen des ersten Abschnittes etwa &#8211; ist es doch dieses wehmütige ungarisch klingende Thema, dass dann doch vom letzten Satz am ehesten im Gedächtnis bleibt.</p>
<p>Es sind nur zwei Symphonie, die Edward Elgar der Nachwelt hinterlassen hat &#8211; und die erste Symphonie schleicht sich mit dem noblem, elegantem Thema in die Gehörgänge ein, ein Thema, dass im letzten Satz noch mal wiederkehrt. Und auch im ersten Satz der Sinfonie ist die Sonatenform erkennbar &#8211; Formstrenge auch hier, dabei aber wechselt Elgar atemberaubend zwischen Tonarten &#8211; denn eine Symphonie in As-Dur zu beginnen um dann gleich im ersten Satz nach d-moll zu wechseln, das hat schon einen Hauch von Extravaganz. Ebenfalls atemberaubend kurz: Der zweite Satz. Im Trio ist das Säuseln von Fluss und Wind eingefangen bevor der dritte Satz anschließt &#8211; und Elgar formt aus dem rasanten Thema des zweiten Satzes das Hauptthema des Dritten. Ein Adagio, im dem Ruhe und Besinnlichkeit mitschwingen. Etwas, was bei Elgar langsamen Sätzen selten ist, denen meistens ja doch ein Beigeschmack der Angst innewohnt. Zum Schluss dann nimmt Elgar wieder das Thema des ersten Satzes auf. In Erinnerung bleibt hier aber vor allem der dominante Marsch-Rhythmus &#8211; bevor die Symphonie dann mit einer glitzernden Instrumentation der Symphonie-Einleitung endet.</p>
<p><span style="line-height: 18px;"><a rel="attachment wp-att-1698" href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/8-philharmonisches-konzert-formstrenge-klarheit-1693.html/attachment/duisburger-philharmoniker-%c2%a9-christoph-muller-girod-2200"><img class="size-large wp-image-1698" title="Duisburger Philharmoniker © Christoph Müller-Girod 2200" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2011/03/Duisburger-Philharmoniker-©-Christoph-Müller-Girod-2200-550x366.jpg" alt="" width="550" height="366" /></a></span></p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl id="attachment_1698" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px;">
<dd class="wp-caption-dd">Photo: Christoph Mueller-Girod</dd>
</dl>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>


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		<title>Quick Words &#124; Jonathan Darlington zum 8. Philharmonischem Konzert</title>
		<link>http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/quick-words-jonathan-darlington-zum-8-philharmonischem-konzert-1691.html</link>
		<comments>http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/quick-words-jonathan-darlington-zum-8-philharmonischem-konzert-1691.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 18:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Müller-Girod</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Müller-Girod]]></category>
		<category><![CDATA[cmgmedia]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan Darlington]]></category>

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Foto: Christoph Müller-Girod - cmgmedia.de

Während der Proben zum 8. Philharmonischem Konzert nahm Jonathan Darlington sich die Zeit für einige Quick Words. Brahms und Elgar stehen auf dem Programm &#8211; und <a href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/quick-words-jonathan-darlington-zum-8-philharmonischem-konzert-1691.html">[...]</a>


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div id="attachment_1692" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-large wp-image-1692" title="Jonathan Darlington © Christoph Müller-Girod 2199" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2011/03/Jonathan-Darlington-©-Christoph-Müller-Girod-2199-550x357.jpg" alt="www.cmgmedia.de" width="550" height="357" /><p class="wp-caption-text">Foto: Christoph Müller-Girod - cmgmedia.de</p></div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Während der Proben zum 8. Philharmonischem Konzert nahm Jonathan Darlington sich die Zeit für einige Quick Words. Brahms und Elgar stehen auf dem Programm &#8211; und zu Beginn kann man unserem GMD am Flügel erleben&#8230; <span id="more-1691"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=21401577&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=21401577&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
</p>
<p><a href="http://vimeo.com/21401577">Jonathan Darlington | Duisburg Philharmonic Orchestra</a> from <a href="http://vimeo.com/muellergirod">Christoph Müller-Girod</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>


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		<title>8. Philharmonisches Konzert &#124; Elgar als Synthese</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 10:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[GMD]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Malikova]]></category>
		<category><![CDATA[Edward Elgar]]></category>
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		<description><![CDATA[

Beim 8. Philharmonischen Konzert ließ sich Jonathan Darlington bei der Zusammenstellung der Werke von einem großen Vorgänger inspirieren: der Dirigent Hans Richter liefert ihm die Verbindungslinien zwischen Edward Elgars 1. <a href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/8-philharmonisches-konzert-elgar-als-synthese-1689.html">[...]</a>


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1690" href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/quick-words-jonathan-darlington-zum-8-philharmonischem-konzert-1691.html/attachment/4338897229_21a4d45cb7"><img class="aligncenter size-full wp-image-1690" title="Baton2" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2011/03/Baton21-e1300730319124.jpg" alt="Foto: Jonathan Darlington" width="550" height="370" /></a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Beim 8. Philharmonischen Konzert ließ sich Jonathan Darlington bei der Zusammenstellung der Werke von einem großen Vorgänger inspirieren: der Dirigent Hans Richter liefert ihm die Verbindungslinien zwischen Edward Elgars 1. Sinfonie und Johannes Brahms 2. Klavierkonzert. Lesen Sie die Programmnotizen von Jonathan Darlington &#8230;<span id="more-1689"></span></p>
<blockquote>
<div id="_mcePaste"><span style="line-height: 20px;">Dreißig Jahre trennen die Fertigstellung des zweiten Klavierkonzerts von Johannes Brahms von der Vollendung der ersten Sinfonie von Edward Elgar. Beide Werke hatten unmittelbaren Erfolg sowohl bei dem Publikum als auch bei den Kritikern, und dieser Erfolg hält seitdem an. Meine erste nähere Begegnung mit beiden Werken hatte ich bei Aufführungen von zwei der bedeutendsten Dirigenten des letzten Jahrhunderts. Sir Adrian Boult dirigierte die Elgar-Sinfonie und Sir John Barbirolli das Brahms-Klavierkonzert. (Der Pianist wiederum war einer der größten Musiker unserer Zeit – Daniel Barenboim.)Es lag an meinem Interesse an dem Dirigenten Hans Richter, dass ich gerade diese beiden Werke im Programm des 8. Philharmonischen Konzerts zusammenstellte. Richter erhielt seine Ausbildung an der gleichen Wiener Chorschule wie Franz Schubert, dem Stadtkonvikt, und wurde einer der größten Dirigenten seiner Zeit. Im späten 19. Jahrhundert gelang ihm der ziemlich schwierige Spagat, sich gleichzeitig für die Musik von Richard Wagner undJohannes Brahms einzusetzen. (Allgemein gesprochen gehörte man entweder zum einen Lager oder zum anderen – wie der Kritiker Eduard Hanslick –, aber nicht gleichzeitig zu beiden Lagern!). Hans Richter leitete die Uraufführungen von Richard Wagners  „Siegfried“ und  „Götterdämmerung“ sowie der dritten und vierten Sinfonie von Johannes Brahms, ganz zu schweigen vom Violinkonzert von Peter Tschaikowsky, der vierten und der achten Sinfonie von Anton Bruckner und so weiter. Außerdem war er ein großer Bewunderer Edward Elgars, von ihm leitete er die Uraufführungen der „Enigma-Variationen“ und der ersten Sinfonie.Edward Elgars Musik stellt eine wundervolle Synthese aus Wagner und Brahms dar – vielleicht war es dies, was Richter hieran besonders ansprach –, aber sie ist auch sofort als „englisch“ zu erkennen. In der Tat wird Edward Elgar als der englischste aller Komponisten angesehen. Man sieht und fühlt seine geliebte sanft geschwungene Landschaft von Worcestershire. </span><span style="line-height: 20px;">(Für diejenigen </span></div>
<div id="_mcePaste"><span style="line-height: 20px;">von Ihnen, die es nicht wissen: Worcestershire ist eine Grafschaft </span><span style="line-height: 20px;">in der Mitte von England, wo die Sauce und das berühmte Royal Worcester Porzellan herkommen und wo ich selbst, beiläufig </span><span style="line-height: 20px;">bemerkt, aufgewachsen bin.) Meiner Meinung nach spricht Edward Elgars Musik direkt zum Herzen. Über seine erste Sinfonie, </span><span style="line-height: 20px;">die er seit mehr als zehn Jahren plante, schrieb er: „Es gibt kein </span><span style="line-height: 20px;">Programm jenseits der weitgefassten Erfahrung menschlichen </span><span style="line-height: 20px;">Lebens mit einer großen Wohltat (Liebe) und einer massiven </span><span style="line-height: 20px;">Hoffnung auf die Zukunft.“ Es ist diese  „massive Hoffnung auf </span><span style="line-height: 20px;">die Zukunft“, die ich so ansprechend finde und die Elgar trotz des </span><span style="line-height: 20px;">nahenden Traumas jener Zeit – der Erste Weltkrieg war nur noch </span><span style="line-height: 20px;">sechs Jahre entfernt – mit solch kräftiger Leidenschaft ausdrückt. </span><span style="line-height: 20px;">Bei der ersten Probe der Sinfonie im Jahr 1908 richtete Hans </span><span style="line-height: 20px;">Richter die folgenden Worte an die Musiker des Orchesters: „Meine Herren, lassen Sie uns nun die größte Sinfonie der heutigen </span><span style="line-height: 20px;">Zeit proben, geschrieben vom größten Komponisten der Gegenwart – und nicht nur in diesem Land.“ Ich würde sagen, das ist </span><span style="line-height: 20px;">eine große Auszeichnung von einem Anhänger von Wagner und </span><span style="line-height: 20px;">Brahms.</span></div>
</blockquote>
<div><span style="line-height: 20px;"><span style="color: #899b96; font-family: Verdana, Helvetica, sans-serif; line-height: normal;"></p>
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<h1 class="title" style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; outline-width: 0px; outline-style: initial; outline-color: initial; font-size: 24px; vertical-align: baseline; background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: transparent; color: #781231; font-family: 'Times New Roman', Times, Georgia, serif; line-height: 26px; clear: both; float: none; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; padding: 0px; border: 0px initial initial;"><a href="http://www.duisburger-philharmoniker.de/konzerte/philharmonische-konzerte/8-philharmonisches-konzert-2" target="_blank">8. Philharmonisches Konzert</a></h1>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; outline-width: 0px; outline-style: initial; outline-color: initial; font-size: 12px; vertical-align: baseline; background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: transparent; line-height: 16px; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; padding: 0px; border: 0px initial initial;"><strong>Jonathan Darlington</strong> Dirigent<br />
 <strong>Anna Malikova</strong> Klavier<br />
 <strong> </strong></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; outline-width: 0px; outline-style: initial; outline-color: initial; font-size: 12px; vertical-align: baseline; background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: transparent; line-height: 16px; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; padding: 0px; border: 0px initial initial;"><strong>Edward Elgar</strong><br />
 Sinfonie Nr. 1 As-Dur op. 55<br />
 <strong>Johannes Brahms</strong><br />
 Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; outline-width: 0px; outline-style: initial; outline-color: initial; font-size: 12px; vertical-align: baseline; background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: transparent; line-height: 16px; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; padding: 0px; border: 0px initial initial;"><em><span style="outline-width: 0px; outline-style: initial; outline-color: initial; font-size: 12px; vertical-align: baseline; background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: transparent; color: #800000; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; padding: 0px; margin: 0px; border: 0px initial initial;">Mi 23. / Do 24. März 2011, 20.00 Uhr<br />
 Philharmonie Mercatorhalle</span></em></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<p></span></span></div>
<p><br class="spacer_" /></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>4. Erlebniskonzert &#124; Elvis lebt!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 16:53:22 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Elvis]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebniskonzert]]></category>
		<category><![CDATA[NMKS]]></category>

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		<description><![CDATA[Sympolphoto: Christoph Mueller-Girod
Wahrscheinlich gab es keinen größeren Einfluss auf die nachfolgende Beat- und Pop-Generation als Elvis Presley und seine Musik. Das 4. Erlebniskonzert von Klasse.Klassik, der Education-Abteilung der Duisburger Philharmoniker, <a href="http://www.dacapo-dp.de/konzerte/4-erlebniskonzert-elvis-lebt-1688.html">[...]</a>


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<li><a href='http://www.dacapo-dp.de/allgemein/kultur-im-web-lebt-167.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: Web-Kultur lebt!'>Web-Kultur lebt!</a></li>
<li><a href='http://www.dacapo-dp.de/allgemein/5-familienkonzert-rocking-the-theatre-1249.html' rel='bookmark' title='Permanent Link: 5. Familienkonzert | Rocking the Theatre'>5. Familienkonzert | Rocking the Theatre</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1687" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a rel="attachment wp-att-1687" href="http://www.dacapo-dp.de/konzerte/4-erlebniskonzert-elvis-lebt-1688.html/attachment/4587727180_257fdd3025"><img class="size-full wp-image-1687" title="4587727180_257fdd3025" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2011/03/4587727180_257fdd3025.jpg" alt="Symbolphoto: Christoph Mueller-Girod" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Sympolphoto: Christoph Mueller-Girod</p></div>
<p>Wahrscheinlich gab es keinen größeren Einfluss auf die nachfolgende Beat- und Pop-Generation als Elvis Presley und seine Musik. Das 4. Erlebniskonzert von Klasse.Klassik, der Education-Abteilung der Duisburger Philharmoniker, wird am 20. März 2011 um 16.00 Uhr im Theater Duisburg eine musikalische Zeitreise zu vielen Stationen der Beat- und Popmusik unternehmen.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>8. Philharmonisches Konzert &#124; Sinfonischer Atem, solistische Bravour</title>
		<link>http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/8-philharmonisches-konzert-sinfonischer-atem-solistische-bravour-1686.html</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 16:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mediabot</dc:creator>
				<category><![CDATA[GMD]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Malinkowa]]></category>
		<category><![CDATA[Edward Elgar]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Brahms]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihre gemeinsame Reise ins „Reich der Mitte“ hat Anna Malikova und die Duisburger Philharmoniker auf besondere Weise zusammengeschweißt: Die große China-Tournee im Jahre 2007 war für das Orchester ebenso wie <a href="http://www.dacapo-dp.de/generalmusikdirektor/8-philharmonisches-konzert-sinfonischer-atem-solistische-bravour-1686.html">[...]</a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1685" href="http://dacapo.rheinschafe.de/generalmusikdirektor/8-philharmonisches-konzert-sinfonischer-atem-solistische-bravour-1686.html/attachment/8-anna-malikova"><img class="alignleft size-full wp-image-1685" title="Anna Malikova" src="http://www.dacapo-dp.de/dateien/2011/03/8-anna-malikova.jpg" alt="Anna Malikova" width="271" height="405" /></a>Ihre gemeinsame Reise ins „Reich der Mitte“ hat Anna Malikova und die Duisburger Philharmoniker auf besondere Weise zusammengeschweißt: Die große China-Tournee im Jahre 2007 war für das Orchester ebenso wie für die usbekische Pianistin ein einschneidendes Erlebnis. Beim achten Philharmonischen Konzert am Mittwoch 23. und Donnerstag 24. März 2011 um 20 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle ist das erfolgreiche Team unter Leitung von GMD Jonathan Darlington nun erneut zu erleben.<span id="more-1686"></span></p>
<p>Anna Malikova, die in Taschkent geboren wurde, ging aus der legendären Moskauer Schule Lev Naumovs hervor. Nach ihrem Examen unterrichtete sie selbst mehrere Jahre lang am Tschaikowsky-Konservatorium; gleichzeitig entspann sich eine rege Konzerttätigkeit auf den großen Podien der ehemaligen Sowjetunion. Als Preisträgerin der internationalen Klavier-Wettbewerbe von Oslo, Warschau und Sydney erhielt Anna Malikova zunehmend Konzertengagements auch im Westen. Für den großen Durchbruch sorgte dann 1993 der spektakuläre Sieg beim ARD Wettbewerb in München. Anna Malikova spielt regelmäßig mit bedeutenden Orchestern  wie dem Australian Chamber Orchestra, dem Sydney Symphony Orchestra, der Warschauer National-Philharmonie, dem Orchester des Bayerischen Rundfunks und der Academy of St. Martin in the Fields. Zu ihren zahlreichen CD-Veröffentlichungen zählt eine Gesamteinspielung der Klavierkonzerte von Camille Saint-Saëns, die in kürzester Zeit Referenz-Status gewonnen hat.</p>
<p>Mit seiner Verbindung von konzertanter Bravour und sinfonischem Atem, von solistischen Höhenflügen und souveräner formaler Architektur zählt das zweite Klavierkonzert zu den zentralen Werken von Johannes Brahms. Es entstand im Laufe weniger Sommerwochen des Jahres 1881. 22 Jahre waren nach der schmerzvollen Geburt des ersten Klavierkonzerts vergangen, bevor Johannes Brahms „seinem“ Instrument wieder ein konzertantes Werk widmete. In der Zwischenzeit hatte er die beiden ersten Sinfonien komponiert, deren Erfahrungen deutlich hörbar in das neue Opus eingingen. Brahms gelang hier eine völlig neuartige Verschränkung von Konzert und Sinfonie. Bei aller Virtuosität steht das Klavier nie isoliert im konzertanten Rampenlicht; es ist stets kunstvoll mit den Instrumenten des Orchesters verwoben.</p>
<p>Ohne Brahms’ Einfluss wäre das Werk des englischen Komponisten Edward Elgar nicht denkbar. Elgars erste Sinfonie aus dem Jahre 1908 wurde vom berühmten Dirigenten Arthur Nikisch denn auch lakonisch als „Brahms’ Fünfte“ bezeichnet. In der Tat sind Formlogik und Kunst der thematischen Arbeit unverkennbar durch den deutschen Meister beeinflusst; dennoch tönt aus jedem Takt Elgars charakteristische Verbindung von britischer Noblesse und romantischer Empfindungstiefe.  <br />
 Die Karten für das Konzert kosten zwischen 9,00 Euro und 36,00 Euro, ermäßigt 5,00 bis 18,50 Euro.</p>
<p>8. Philharmonisches Konzert <br />
 Mi 23. / Do 24. März 2011, 20.00 Uhr<br />
 Philharmonie Mercatorhalle</p>
<p>Jonathan Darlington Dirigent<br />
 Anna Malikova Klavier</p>
<p>Edward Elgar Sinfonie Nr. 1 As-Dur op. 55</p>
<p>Johannes Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83</p>


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