03. September, 2010

1. Kammerkonzert | Bechstein-Klavierabend mit Alice Sara Ott


Foto: Christoph Müller-Girod

Man muss bereit sein, wenn das Schicksal anklopft. Bei Musikern meldet es sich häufig mit den Worten: „Können Sie morgen für Ihren erkrankten Kollegen einspringen?“


Und Alice Sara Ott war bereit, als das Schleswig Holstein Musik Festival gleich dreimal in kurzer Zeit diese magische Anfrage an sie richtete. Und auch, als Murray Perahia 2008 in Basel absagte, rettete die junge deutsch-japanische Pianistin den Abend. Ebenso beim Klavierfestival Ruhr 2007, wo die Münchnerin für die erkrankte Elena Bashkirowa einsprang – da war sie gerade mal 18 Jahre alt, hatte bereits eine Reihe wichtiger Preise gewonnen und mit ihrer Debüt-CD nach Ansicht der Süddeutschen Zeitung eine „fulminante Visitenkarte“ vorgelegt. Ihren Einstand als Exklusiv-Künstlerin der Deutschen Grammophon gab sie mit einer hinreißenden Liszt-CD, zu der „Die Welt“ lakonisch mitteilte: „Die 21-jährige Münchnerin spielt schwersten Liszt mit Eleganz und Finesse, haut in die Tasten und wahrt doch Geschmack.“ In Duisburg, wo sie gleichfalls den poetisch-virtuosen Klavierkosmos der Romantik durchmisst, steht dazu der neue große Bechstein-Konzertflügel zur Verfügung. Dessen reiches Farbspektrum wird in jeder Spielzeit mit einem eigens konzipierten „Bechstein-Klavierabend“ besonders herausgestellt.

In Kooperation mit

Ludwig van Beethoven
Sonata quasi una fantasia cis-Moll op. 27/2 „Mondscheinsonate“
Johannes Brahms
16 Walzer op. 39
Franz Liszt
6 Consolations S. 172
6 Grandes Études d’après Paganini S. 140
Alice Sara Ott Klavier

So 26. September 2010, 19.00 Uhr
Philharmonie Mercatorhalle

Einzelkarten 10,00 / 17,00 / 22,00 €, ermäßigt 5,50 / 9,00 / 10,50 €


Von mediabot

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