Wir laden ein zur Konzert-Probe!
INFO-BOX: Alle Informationen zum 11. Phil. Konzert auf einen Blick
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DerWesten.de und die Duisburger Philharmoniker laden herzlich zu einer einmaligen Gelegenheit ein: am Dienstag, 05.05.09 um 10.30 Uhr öffnen wir erstmalig für max. 20 Musikfreunde die Türen zu einer richtigen Probe in der Philharmonie Duisburg in der Mercatorhalle! Zwar hatten wir schon bei einigen Generalproben Besuch, aber dieses Mal ist es eine reguläre Probe und die BesucherInnen erhalten die besondere Chance, einmal zu erleben, wie sich ein Konzert aufbaut und wie MusikerInnen und Dirigentin interagiere. Wir werden uns auch grosse Mühe geben, aufkommende Fragen zu beantworten und hoffen so einen echten Blick hinter die Kulisse der Duisburger Philharmoniker zu geben.
Die ersten 20, die sich bei uns melden (egal ob als Kommentar hier, Email, Twitter,…die Abschickzeit zählt!) können morgen dabei sein. DerWesten.de wird morgen übrigens einen Video-Beitrag über die Web-Aktivitäten der Duisburger Philharmoniker aufzeichnen. Falls ihr/Sie ebenfalls gerne etwas dokumentieren möchte: Fotos gerne auch im Saal, auch Audio- und Video-Aufnahmen sind erlaubt, aber bitte nicht während der Probe. Das lenkt die MusikerInnen bei der hochkonzentrierten Arbeit zu stark ab. Vielen Dank für das Verständnis!Wer Lust hat, kann uns, also dem WebTeam, auch ein wenig bei der Arbeit über die Schulter schauen.Wir freuen uns auf euren/Ihren Besuch!
Über das 11. Philharmonische KonzertKaren Kamensek DirigentinIgor StrawinskyDivertimento aus dem Ballett „Der Kuss der Fee”Aaron Copland„Appalachian Spring”Peter TschaikowskySinfonie Nr. 1 g-Moll op. 13 „Winterträume”Mi 06. / Do 07. Mai 2009, 20.00 UhrMercatorhalle Duisburg im CityPalaisEinzelkarten 8,00/13,00/16,00/21,00/25,00/30,00 €,ermäßigt 4,00/6,50/8,00/10,50/12,50/15,00 €Väterchen Frost und der amerikanische FrühlingIgor Strawinsky war zeitlebens ein großer Bewunderer Peter Tschaikowskys. Er schätzte die technische Meisterschaft, die Eleganz der thematischen Erfindung und den harmonischen Reichtum in Tschaikowskys Musik außerordentlich hoch. Und er ließ sich nicht, wie so viele andere, durch den emotionalen Überdruck und die zuweilen etwas salonhafte Geste in Tschaikowskys Musik täuschen. Mehrfach griff Strawinsky in seinen Werken auf Vorlagen des großen Kollegen zurück, so auch in seinem Ballett „Der Kuss der Fee“, das er 1928 zu Tschaikowskys 35. Todestag schrieb. Dessen Lieder und Klavierstücke sind hier in freier Adaption zu einer irrealen, winterlichen Liebesgeschichte nach Andersens Märchen „Die Eisprinzessin“ verbunden. Von Eis und Schnee erzählt Tschaikowsky selbst in seiner ersten Sinfonie, der er den Namen „Winterträume“ gab. Es ist nicht schwer, im sanft-elegischen Kopfsatz weite verschneite Ebenen zu sehen – oder im brillant orchestrierten Scherzo Väterchen Frost klirren zu hören. Wichtiger ist allerdings, dass dem 26jährigen Debütanten hier ein ausgereiftes und formal gerundetes Meisterwerk gelang, zu dem er sich auch in späteren Jahren noch bekannte.Über die Dirgentin Karen KamensekDie stellvertretende Generalmusikdirektorin an der Hamburgischen Staatsoper stellt drei Werke vor, die Winterwehe und Frühlingswonne in ebenso plastischen wie poetischen Klangbildern beschwören. In seinem Ballett „Der Kuss der Fee“ griff Igor Strawinsky 1928 auf Lieder und Klavierstücke von Peter Tschaikowsky zurück – als Hommage an den verehrten Meister zu dessen 35. Todestag. Die Tänzerin und Choreographin Ida Rubinstein hatte Strawinsky den Auftrag zu dem Werk erteilt, einer irrealen, winterlichen Liebesgeschichte frei nach Hans Christian Andersens Märchen „Die Eisprinzessin“. Strawinsky hatte sich dabei so tief in den Stil Tschaikowskys eingearbeitet, dass er später selbst nicht mehr genau wusste, was er von ihm übernommen und was er selbst komponiert hatte.Vollständig echt und dazu noch höchst charakteristisch ist indes Tschaikowskys Sinfonie Nr. 1 g-Moll aus dem Jahre 1866. „Winterträume“ überschrieb der Komponist seinen sinfonischen Erstling; und es ist in der Tat nicht schwer, im sanft-elegischen Kopfsatz weite verschneite Ebenen zu sehen – oder im brillant orchestrierten Scherzo Väterchen Frost klirren zu hören. Wichtiger ist allerdings, dass dem 26jährigen Debütanten hier ein ausgereiftes und formal gerundetes Meisterwerk gelang, zu dem er sich auch in späteren Jahren noch bekannte.Von der glitzernden kalten Pracht zur wärmenden Frühlingssonne: Mit Aaron Coplands Ballettmusik „Appalachian Spring“ lässt Karen Kamensek den Frühling in den Appalachen einziehen, einem waldreichen Hochgebirge im Osten der USA. Hier bereiten sich Braut und Bräutigam auf ihre Hochzeit vor, hier beziehen sie am Ende ihr gemeinsames Heim. Auch dieses Werk entstand im Auftrag einer Grande Dame des modernen Balletts – der amerikanischen Choreographin Martha Graham, für deren legendäres New Yorker Tanzensemble zahlreiche amerikanische Komponisten Beiträge leisteten. Mit „Appalachian Spring“, einem Hymnus auf das einfache Leben der Siedler und Pioniere zu Beginn des 19. Jahrhunderts, gelang Aaron Copland 1944 ein Welterfolg.
Vor zwei Jahren dirigierte Kamensek zur Eröffnung der Duisburger Akzente im Landschaftspark Duisburg-Nord die Oper „The CIVIL warS“ von Philip Glass. Im vergangenen Jahr stand sie bei der Welturaufführung von Richard Farbers „Concerto grosso for Percussion and Orchestra“ während des WDR Musikfestes in der Philharmonie Mercatorhalle am Pult.






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