WDR Sinfonieorchester zu Gast in Duisburg

Wie schon berichtet, haben wir am kommenden Samstag hohen Besuch zu Gast in der Philharmonie in der Mercatorhalle Duisburg. Aber was genau wird den Musikfreunden an diesem Abend eigentlich geboten?
Haydn und der NeoklassizismusEinen kurzweiligen weil interessanten Konzertabend verspricht das Gastkonzert des WDR Sinfonieorchesters am 25. April um 20 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle zu werden.Denn mit der Sinfonie C-Dur „Il Distratto“ von Joseph Haydn, dem Violinkonzert D-Dur von Prokofjew und dem Konzert für Orchester von Béla Bartók stehen Werke auf dem Programm, das jedes für sich besonders ist.
Geleitet wird das Konzert von Thomas Hengelbrock, der nicht nur Dirigent sondern auch Geiger und Regisseur ist und mit der Spielzeit 2011/2012 die Nachfolge von Christoph von Dohnányi als Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters antritt. Hengelbrock begann als Spezialist der „historischen Aufführungspraxis“ und ist mittlerweile auch als stilkundiger Interpret der Orchestermusik des 19. und 20. Jahrhunderts international gefragt.Solistin des Konzertes ist die russische Geigerin und Gewinnerin des Sibelius-Wettbewerbes, Alina Pogostkina. Mit ihren Eltern nach Deutschland ausgewandert musste sie zunächst mit Straßenmusik und Gelegenheitsauftritten ihr Geld verdienen, bevor sie zu einer internationalen Karriere durchstartete.In Duisburg wird sie das erste Violinkonzert Prokofjews spielen, das sich wegen seines romantischen Tons international großer Beliebtheit erfreut. An den Solisten stellt das Werk die allerhöchsten Anforderungen.Eingerahmt wird das Violinkonzert von Haydns „Il Distratto“ („Der Zerstreute“). Die Sinfonie war ursprünglich die Bühnenmusik für ein gleichnamiges französisches Lustspiel. Der Komponist machte seine Arbeit aber so gut, dass das originelle, mit allerhand Späßen durchsetzte Werk seither ein erfolgreiches Eigenleben im Konzertsaal führt.Abgerundet wird der Abend mit dem „Konzert für Orchester“ von Béla Bartók. Herausragend ist an diesem Werk die Orchestrierung, wobei jede Instrumentenstimme so schwer gestaltet ist, wie man es sonst nur von solistischen Parts kennt.Übrigens: es gibt noch ein paar Freikarten für unsere Web-Freunde! Alles weitere dazu HIER.





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