Ungarn- Wein und Musik
Feurig ist alles, was aus Ungarn stammt – ganz gleich, ob Puszta oder Pferde, Paprika oder Kesselgulasch. Und damit sind auch schon die wichtigsten Klischees benannt, die wir mit Ungarn verbinden. Natürlich hat das Land noch viel mehr zu bieten. Das werden die Besucher des 1. Profile-Konzertes am kommenden Sonntag, 09.11.08, um 18 Uhr im kleinen Saal der Philharmonie Mercatorhalle im CityPalais erfahren.
Laszlo Kerekes, Fagottist der Duisburger Philharmoniker und eben Ungar, betont: „Die Vorstellungen über mein Heimatland sind sehr operettenhaft. In Ungarn leben viele verschiedene Kulturen zusammen. Das Abend- trifft hier auf das Morgenland. Das drückt sich auch in der Musik aus. Die Menschen sind sehr warmherzig und es gibt in den Städten auffallend viele Kneipen und Lokale, in denen alle Arten von Live-Musiken gespielt werden.“
Gemeinsam mit Friedmann Dreßler, der Solo-Cellist der Duisburger Philharmoniker zeichnet für das erste Profile-Konzert verantwortlich, war er zur Vorbereitung des Konzertes im Sommer dieses Jahres auf Entdeckungstour in Villány, in der Nähe von Pécs im Süden Ungarns. Diese Gegend ist für ihren hervorragenden Rotwein bekannt. In Ungarn gibt es, gemessen an seiner Größe, erstaunlich viele sehr unterschiedliche Weinanbaugebiete. Aber das wird Friedmann Dreßler den Besuchern des Konzertes näher erläutern, denn er spielt nicht nur Cello, er moderiert den Abend auch.

Zu hören gibt es ein Stück aus „Gyermekeknek“ von Béla Bartók, „Zigeunerlieder op. 103“ von Johannes Brahms und das Klavierquintett Nr. 1 c-Moll von Ernst von Dohnanyi. Es spielen, neben Friedmann Dreßler, Melanie Geldsetzer, Klavier, Florian Geldsetzer, Violine, Nadine Sahebdel, Violine, Judith Bach, Viola. Der Bariton Ludwig Grabmeier wird singen. Besonders schön findet Laszlo Kerekes, dass die meisten Menschen mit Ungarn etwas Positives verbinden. Das 1. Profile-Konzert empfiehlt er deshalb wärmstens, weil er genauso wie die Mitwirkenden des Konzertes hoffen, dass sich der positive Eindruck von Ungarn durch das Heben einiger musikalischer und vinologischer Schätze aus dem Land der Magyaren noch verstärken wird. Im Eintrittspreis von 19 Euro sind drei Gläser Wein und ein kleiner Imbiss enthalten








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