TOURNEE 2009 | Tagebuch | 03.06.09
INFO-BOX: Alle Informationen zur Tournee 2009 auf einen Blick
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07:00 Uhr
Nachdem ich Fieber-bedingt gestern nichts mehr machen konnte, nutzte ich die frühe Stunde, um einige Bilder hochzuladen und Filme fertigzustellen. Doch zuerst gings zum Frühstück und umso erstaunter war ich, als bereits Musiker des Orchesters, aber auch der Pianist Michael Roll anwesend waren. Eine gute Gelegenheit um sich über das gestrige Konzert zu informieren. Ich hatte zwar schon Christophs Bilder des Konzertes und das Video, das er mit Jonathan Darlington aufenommen hatte, gesehen, aber natürlich war ich neugierig auf die Meinung der MusikerInnen. Allgemein wurde die Akkustik der Filharmonia gelobt. Das Publikum in der ausverkauften Halle war von Orchester, Solist und Dirigent begeistert, und überrascht überden Multimedia-Einsatz des WebTeams in Person Christophs. So etwas war es wohl, zumal auch schon im Durchschnitt etwas älter, nicht gewohnt.
09:30 UhrDer Check-Out im Hotel verlief ohne Probleme, was bei einer Gruppengröße von 88 Personen nicht unbedingt zwingend ist. Die Busse standen schon bereit und jetzt hies es aufpassen, den auf der nächsten Station der Reise, die Stadt Bialystok in Masuren, gab es leider nicht mehr genügend Hotelzimmer an einem Ort, so dass die Gruppe auf 3 Hotels aufgeteilt werden musste. Die Einteilung wurde schon vorab festgelegt und jeder musste darauf achten, in welchem Bus sein Gepäck geladen wurde. Die Fahrt selber dauert mindestens 8 Stunden. Zeit genug ins Gespräch zu kommen und sich noch ein wenig zu erholen.10:00 UhrDie Abfahrt verlief äusserst diszipliniert und pünktlich. Wir fuhren noch einmal durch Bydgoszcz und sahen einige Teile, die wir vorher noch nicht wahrgenommen hatten. Während der Fahrt saß ich neben Laszlo Kerekes, Fagottist und Mitinitiator des “Philharmonie 2.0″-Projekts. Ich hatte bisher noch keine Gelegenheit, mich mit ihm intensiver zu unterhalten und so wurde es eine unterhaltsame Fahrt, bis wir Mittagspause machten.14:00 UhrMittagessen in Hotel auf halber Strecke. Nach dem Essen wird auf dem Parkplatz spontanes Fussballspiel organisiert. Die Bewegung tut allen nach langer Fahrt und Essen sehr gut. Ungeahnte Talente werden offenbart. Das Wetter lässt es noch gerade zu, aber alle Signale stehen auf Sturm. Das bekommen wir auch zu spüren, als die Fahrt weitergeht: der Bus wird einige Male heftig geschüttelt.16:15 UhrFriedemann Pardall, 1. Solo-Cellist der Duisburger Philharmoniker, hat mit seinem Handy erstaunlich gute Fotos gemacht, die wir spontan zu einem Fotoalbum zusammenstellen. Nach und nach erfahren wir immer mehr über die Hobbys und über die Musik hinausgehenden Begabungen der einzelnen MusikerInnen. Gerade im Fotobereich haben wir einige grosse Begabungen in den eigenen Reihen, s. www.mischablank.de (Mikhail Blank, 2. Violine).18:00 UhrAuf die Minute nach 8 Stunden erreichen wir Bialystok und sind begeistert von der Altstadt, den Plätzen und den Parks, die sich zu beiden Seiten unserer Strecke erstrecken. Auf Grund eines grossen Medizin-Kongresses sind wir auf drei Hotels verteilt, die aber nahe beieinander liegen. Das Hotel, in dem Christoph und ich untergebracht sind, ist ausgesprochen behagich und hat auch WLAN auf den Zimmern.19:30 UhrAm Abend gehe ich mit Orchesterinspektorin Birgit Siemund und den Orchesterwarten Murat Dagdeviren und Andreas Klein auf einen kleinen Spaziergang, der uns zu einem wunderschönen Platz direkt hinter unserem Hotel führt. Mitten darauf steht ein altes Gebäude, wunderschön renoviert und mit einer sehr einladenden Gastronomie. Hier beschliessen wir, den Abend zu beschliessen. Und siehe da, auch einige MusikerInnen folgten der Einladung und sassen dort in lustiger Runde.Morgen begleite ich meine heutige Abendgesellschaft, wenn sie sich um die Instrumente-Logistik kümmert. Bin sehr gespannt auf diesen Aspekt des Tournee-Managements!
Logo: Susanne Hayduk






10:10 Uhr
Christoph im Frak … wäre doch auch ein schöner Anblick ;-)
17:06 Uhr
Gegen Christoph im Frack ist James Bond ein Schatten : )