03. Juni, 2009

TOURNEE 2009 | Standing Ovations in Bydgoszcz

INFO-BOX: Alle Informationen zur Tournee 2009 auf einen Blick
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Duisburger Philharmoniker mit Standing Ovations in Polen gefeiert. Fast 1.000 Besucher feiern Orchester nach gelungenem Tourneeauftakt in Bydgoszcz Freundlicher Beifall nach der Fantasia on a theme by Thomas Tallis von Williams und der Sinfonie Nr. 85 von Haydn vor der Pause, rhythmisches Klatschen nach Berlioz´ Carneval Romain und schließlich Standing Ovations am Ende des Konzertes nach dem grandiosen Auftritt des Briten Michael Roll und dem Klavierkonzert Nr 4 G-Dur von Beethoven. Der erste Auftritt der Duisburger Philharmoniker am Dienstag, dem 2. Juni, in der mit rund 1000 Besuchern ausverkauften Filharmonia Pomorska in Bydgoszcz geriet zu Beginn der Tournee in Polen zu einem Triumph. Der Pianist Michael Roll  begleitet die Duisburger Philharmoniker auf ihrer Tournee und überzeugte das Publikum durch seine Virtuosität.Weiter lesen

Foto: Christoph Müller-GirodGeneralmusikdirektor Jonathan Darlington war nach dem Konzert begeistert: „Der Funke ist absolut übergesprungen. Ich spürte während des Konzertes die Spielfreude des Orchesters vor mir genauso wie die steigende Begeisterung des Publikums in meinem Rücken. Das war sehr schön.“So schön, wie der Abend begonnen hatte, endete er dann auch für die Musiker des Orchesters. Denn Kollegen der Filharmonia Pomorska besuchten spontan die Duisburger Musiker in deren Hotel, das fünf Gehminuten von der Konzerthalle entfernt liegt, um erste Kontakte zu knüpfen. Das Treffen geriet zu einer Fachsimpelei über die  Arbeit in einem Orchester und das Musizieren im Allgemeinen. Nach den üblichen Fotos wurden Adressen und weitere Kontaktdaten ausgetauscht, denn den einmal geknüpften Kontakt möchte man nicht so schnell verlieren.Das der Aufenthalt in Bydgoszcz so angenehm werden würde, mochte auf der Hinfahrt keiner glauben. Nach einem angenehmen Flug, der kurz nach 16 Uhr in Wahrschau endete und ein Unwetter über der Stadt zum Empfang hatte, hatte das Orchester noch eine Busfahrt zur etwa 280 Kilometer entfernten Stadt an der Weichsel zu überstehen. Letzteres kann man hier durchaus wörtlich nehmen. Drei bis vier Stunden waren für die Fahrt eingeplant – geschätzt nach autobahnverwöhnten Vorstellungen . Der Abend sollte dann zur freien Verfügung stehen. Daraus wurde nichts, denn in Polen fährt man auch große Strecken über Landstraßen und die gleichen eher Buckelpisten als ebenen Asphaltrennspuren, so dass die Reisenden gut durchgeschüttelt erst nach 6 Stunden ihr Ziel erreichten. Es wurde  nichts mit einem gemütlichen Beisammensein zum Tourneestart, ein ruhiges Bett war verlockender – umso ausgeschlafener präsentierte sich das Orchester dann beim ersten Konzert der Reise.HeaderTour09Logo: Susanne Hayduk

Von Christoph Müller-Girod

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