TOURNEE 2009 | 3. Konzert | Diashow | 100 Streicher
INFO-BOX: Alle Informationen zur Tournee 2009 auf einen Blick
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Foto: Christoph Müller-Girod
In dem ausverkauftem Kongresszentrum fand die Tournee 2009 der Duisburger Philharmoniker nach zwei Auftritten in Polen ihren Höhepunkt in Vilnius. Die dazugehörige Dokumentation in Form einer Diashow kann leider nicht den Klang der “100 Streicher” ersetzen, vermittelt aber Eindrücke eines besonderen Konzertabends und der litauischen Gastfreundlichkeit, die den MusikerInnen, den MitarbeiterInnen und dem Webteam der Duisburger Philharmoniker zu Teil wurde Weiter zu Diashow…
Foto: Christoph Müller-GirodEs war das erste Konzert des Partnerstadtprojektes “Seid umschlungen” im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010. Und der Titel des Konzertes am Sonntag, das zugleich das Ende der Tournee in Polen und Litauen bedeutete, war tatsächlich wörtlich zu nehmen. Es war ein Triumph sowohl für die Duisburger Philharmoniker als auch für das Litauische Staatliche Symphonieorchester. Beide Orchester musizierten nicht nur gemeinsam vor rund 800 begeisterten Besuchern in der Congress Concert Hall in Vilnius, sondern zeigten auch die Möglichkeiten des partnerschaftlichen Lebens und der Völkerverständigung auf.Das Konzert erfuhr eine große Wertschätzung durch den Besuch ranghohe Vertreter aus der Politik, die sich einen Besuch nicht hatten nehmen lassen. Nachdem ein Sicherheitsdienst den Saal überprüft hatte, nahmen der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Republik Litauen, Hans Peter Annen und seine Frau im Saal Platz. Der Premierminister, Andrius Kubilius, war ebenfalls mit Gattin anwesen, genauso wie der Parlamentspräsident a.D., Professor Vytantas Landsbergis und Frau sowie Alt-Oberbürgermeister Aigirdas Vileikis, der gemeinsam mit Alt-Oberbürgermeister Josef Krings die Städtepartnerschaft besiegelte, die sich im nächsten Jahr zum 25. Mal jährt. Dann will Vileikis, trotz seiner mehr als 80 Jahre, mit dem litauischen Orchester im September unbedingt zum Gegenbesuch nach Duisburg kommen.Das Konzert begannen die Duisburger Philharmoniker mit dem Carneval Romain von Berlioz. Dieses Mal unter der Leitung des Litauischen Generalmusikdirektors Gintaras Rinkevicius, der das Werk temporeich und geradlinig anlegte. Danach stand Beethoven auf dem Programm. Das Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur wurde dieses Mal gespielt vom jungen litauischen Nachwuchspianisten Lukas Geniusas, der seine Aufgabe mit Hingabe meisterte und nach dem Ende mit Blumen aus dem Publikum bedacht wurde. Ebenso wie Jonathan Darlington, der das Orchester bei Beethoven leitete. Nach der Pause folgte der große gemeinsame Auftritt der Streichergruppen beider Orchester. Wieder unter der Leitung von Darlington spielten rund 100 Musiker, darunter 12 Bassisten, ungezählte Violinen, Bratschen und Celli zunächst von Williams die Fantasia on a Theme by Thomas Tallis. Jeweils ein litauischer Musiker und ein Duisburger teilten sich hierbei ein Notenpult.Zum Abschluss des Konzertes dirigierte wieder Gintaras Rinkevicius die Streicherserenade op. 48 von Peter Tschaikowski. Ein Stück, das das Staatliche Symphonieorchester immer zu seinen Saisonabschlüssen zu spielen pflegt. Entsprechend groß war die Begeisterung des Publikums. Die Standing Ovations müssen an dieser Stelle hoffentlich nicht extra erwähnt werden. Beim gemeinsamen Empfang in der Halle nach dem Konzert, entwickelten sich viele interessante Gespräche und beide Seiten versicherten eine weitere Kontaktpflege. Obwohl es eine große Traube schwarz und weiß gekleideter Musiker war, waren bei Orchester übrigens gut voneinander zu unterscheiden: Die Litauer trugen schwarze Fliegen zu ihren weißen Hemden, die Duisburger, wie gewohnt, weiße.
Logo: Susanne Hayduk






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