21. Januar, 2010

Schuberts „Weg zur großen Symphonie“ im 4. Profile-Konzert Ensemble der Duisburger Philharmoniker spielt Oktett F-Dur D 803

JensThoben2

Im 4. Profile-Konzert am Sonntag, dem 24. Januar 2010 um 11 Uhr im Opernfoyer des Theaters Duisburg widmen sich Musiker der Duisburger Philharmoniker dem Oktett für Klarinette, Horn, Fagott und Streichquintett F-Dur D 803 von Franz Schubert.
Schubert suchte Zeit seines kurzen Lebens nicht die Öffentlichkeit. Erst im Jahr 1827, ein Jahr vor seinem frühen Tod,  konnte er von Freunden zu einem ersten eigenen Konzert überredet werden.  Seine Werke allerdings haben den Komponisten, der neben Beethoven als der Begründer der romantischen Musik im deutschsprachigen Raum angesehen wird, bei weitem überlebt.  Immer wieder und immer wieder gerne werden seine Sinfonien, Kammer- und Klaviermusik sowie seine Lieder in Konzerten gespielt.

Im Auftrag eines fürstlichen Gönners und Amateur-Klarinettisten komponierte  Franz Schubert 1824 sein großes Oktett F-Dur, das bis heute zu seinen populärsten kammermusikalischen Werken zählt. Schubert wollte sich mit dem umfangreichen, kunstvoll gebauten und farbig instrumentierten Oktett nach eigenem Bekunden „den Weg zur großen Symphonie bahnen“ – was sich vermutlich auf die große C-Dur-Sinfonie bezieht, die im folgenden Jahr entstand. Die Uraufführung fand 1824 im privaten Kreise statt. Erst drei Jahre später erklang das Werk im Wiener Musikverein erstmals in einem öffentlichen Konzert.

Am Sonntag nun spielen Jens Thoben (Klarinette), Nicolai Frey (stellv. Solo), Jens-Hinrich Thomsen (Fagott), Mathias Feger (Viola) , Konzertmeister Florian Geldsetzer (Geige),  Nadine Sahebdel (Geige), Anja Schröder (Cello) und Sigrid Jann-Breitling (Kontrabass). Die Karten für das Profile-Konzert kosten 11,20 Euro, ermäßigt 6,70 Euro.

Von mediabot

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