Playlist 3.6 | Familie NMKS trifft Familie Popolski

Foto: Christoph Müller-Girod
Wenn eine Band es schafft, das Publikum zum Springen zu animieren, dann es muss eine ganz besondere Band sein. Stimmt. Denn die NMKS Bigband unter der Leitung von Rüdiger Testrut brachte zusammen mit den Popolskis eine Handvoll Swing, Jazz und vor allem gute Laune ins ausverkaufte Hundertmeister.
Dass die NMKS Bigband besonders Songs von Earth, Wind and Fire mögen ist durchaus verständlich. Denn in Songs wie “Shining Star” oder “In the Stone” hat die Band ein reiches Arrangement von Blechbläsern zu bieten. Eröffnet wurde das Konzert aber wohl von einem der bekanntesten Stücke Herbie Hancocks, dem Standard “Watermelon Man”. Dass es auch in diesem Jahr wieder eine Sängerin gab war selbstverständlich – allerdings war Eva Schallack für ihre verhinderte Kollegin eingesprungen. Ihre Songs waren die Ruhepunkte in diesem Programm. Ob Norah Jones “Don’t know why”, das von Ella Fitzgerald gesungene “Blue Moon” oder “Dance with me” – hier konnte man sich etwas zurücklehnen und die Musik genießen. Aber dann wiederum gabs ein verschwörerisches “Fever” oder ein freches “Hey Big Spender.”
Tom Jones war ebenfalls zweimal vertreten in dieser Playlist: “It’s not unusual” – bekannt als Titelmelodie der Serie “Edel und Starck” – und seine Fassung des Songs “Kiss” von Prince waren in der Setliste vorhanden. Und dann riss die Band zusammen mit den Gästen Peter Deinum (Bass), Peter Holl (Trompete), André Levermann (Posaune) und Olaf Krüger (Trompete) das Publikum von den Stühlen – mit “Jump” von Van Halen. Eva Schallack schlüpfte dann in die Rolle von Aretha Franklin und verlangte stimmgewaltig “Respect”, bevor “Somewhere beyond the Sea”, “The Ballad of Mackie Messer” sowie “Feeling good” – letzteres gesungen von Nina Simone und wieder bekanntgemacht von Michael Bublè das Konzert beendeten.
Fast jedenfalls – denn eine Zugabe von der Familie Popolski gab es dann noch. Aber auch nur diese eine. Die allerding hatte es in sich und entließ das Publikum mit sattem Bläsersound in die vom Regen durchtränkte Nacht.

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18:01 Uhr
Schade, wir wären so gern dabei gewesen – doch es geht nicht immer. Aber in Wattenscheid und Derenbach springen wir wieder mit!
Grüße
Stefan und Eva