PICNIC08 die virtuelle realität verändern
Der zweite TagPICNIC08 in Amsterdam. Ich habe mir für heute 2 Schwerpunkte gelegt: Social Networking und Kultur2.0. In einem früheren BeitragPICNIC08 und Kultur2.0 habe ich schon einmal darauf Bezug genommen, heute möchte ich hier die Menschen und ihre Projekte kennenlernen. Dazu werde ich im Laufe des Tages einige Interviews führen und diese später in dacapo veröffentlichen.
PICNIC08 bietet in diesem Jahr einen eigenen Bereich für e.art [Elektronische Kunst] und ich habe bereits heute morgen im sogenannten e.art DomeFotos gemacht.
Ein Kunstobjekt hat mich besonders fasziniert:

Wenn Sie sich in virtuellen Welten auskenne, sehen Sie sofort an der Art der Darstellung, dass die abgebildete Frau ein sogenannter Avatar – ein künstliches, idealisiertes Abbild eines Internetnutzers in einer virtuellen Welt – ist. Darauf befinden sich kleine Manga-Figuren, die mit Stift und Farbe direkten Einfluss auf dieses virtuelle Wesen nehmen, indem sie ihm etwas sehr typisches, kindliches antun: sie malen ihr einen Bart an und klecksen mit Farbe gerum.
Dieses Bild steht für mich für einen wichtigen Gedanken.
Einer der Vorsätze der Erschaffer virtueller Welten war, dass sie die Realität erweitern und verändern wollten [changing reality]. Der Macher dieser e.art-Installation holt nun dieses Vorhaben auf eine sehr subtile Art wieder auf den Boden der Realität zurück und gibt gleichzeitig dieses Kunstwesen der Lächerlichkeit preis.
Ich sehe darin, neben aller spielerischen Ironie, eine ernstzunehmende Warnung für alle Projekte, die das Web 2.0 für ihr Marketing, für ihre Kommunikation und Interaktion, aber auch als Basis für ein künstlerisches Projekt nutzen wollen: Im Mittelpunkt eines Kultur2.0-Projekts sollte niemals die Technik, die Faszination an den Möglichkeiten des modernen Internets stehen oder das Projekt selbst stehen, sondern immer der Mensch.
Alle unsere Beiträge zum PICNIC08 finden SieHIER
Der zweite TagPICNIC08 in Amsterdam. Ich habe mir für heute 2 Schwerpunkte gelegt: Social Networking und Kultur2.0. In einem früheren BeitragPICNIC08 und Kultur2.0 habe ich schon einmal darauf Bezug genommen, heute möchte ich hier die Menschen und ihre Projekte kennenlernen. Dazu werde ich im Laufe des Tages einige Interviews führen und diese später in dacapo veröffentlichen.
PICNIC08 bietet in diesem Jahr einen eigenen Bereich für e.art [Elektronische Kunst] und ich habe bereits heute morgen im sogenannten e.art DomeFotos gemacht.
Ein Kunstobjekt hat mich besonders fasziniert:

Wenn Sie sich in virtuellen Welten auskenne, sehen Sie sofort an der Art der Darstellung, dass die abgebildete Frau ein sogenannter Avatar – ein künstliches, idealisiertes Abbild eines Internetnutzers in einer virtuellen Welt – ist. Darauf befinden sich kleine Manga-Figuren, die mit Stift und Farbe direkten Einfluss auf dieses virtuelle Wesen nehmen, indem sie ihm etwas sehr typisches, kindliches antun: sie malen ihr einen Bart an und klecksen mit Farbe gerum.
Dieses Bild steht für mich für einen wichtigen Gedanken.
Einer der Vorsätze der Erschaffer virtueller Welten war, dass sie die Realität erweitern und verändern wollten [changing reality]. Der Macher dieser e.art-Installation holt nun dieses Vorhaben auf eine sehr subtile Art wieder auf den Boden der Realität zurück und gibt gleichzeitig dieses Kunstwesen der Lächerlichkeit preis.
Ich sehe darin, neben aller spielerischen Ironie, eine ernstzunehmende Warnung für alle Projekte, die das Web 2.0 für ihr Marketing, für ihre Kommunikation und Interaktion, aber auch als Basis für ein künstlerisches Projekt nutzen wollen: Im Mittelpunkt eines Kultur2.0-Projekts sollte niemals die Technik, die Faszination an den Möglichkeiten des modernen Internets stehen oder das Projekt selbst stehen, sondern immer der Mensch.
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