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	<title>Kommentare zu: „Meine Sprache verstehet man durch die ganze Welt“</title>
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	<description>Das Weblog der Duisburger Philharmoniker Information, Musik, Videos und Inhalte mit Leidenschaft.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 16 Sep 2011 17:15:52 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Günter Landsberger</title>
		<link>http://www.dacapo-dp.de/allgemein/meine-sprache-verstehet-man-durch-die-ganze-welt-331.html#comment-152</link>
		<dc:creator>Günter Landsberger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 14:23:03 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Herr Tentler,
ich komme heute leider nicht dazu, das Konzert zu besuchen, da der gestrige Abend und die heutige Mittagszeit schon seit langem durch andere Veranstaltungen besetzt waren. Es wäre vielleicht doch etwas zu viel auf einmal.
Aber beim nächsten Philharmonischen Konzert bin ich wieder dabei.
Mit vielen Grüßen
Günter Landsberger
Ich wünsche den Ausübenden am heutigen Abend sehr viel Erfolg und den Besucher...n sehr viel Freude.
(Wie der 2. Satz des Beethovenschen &quot;Geistertrios&quot; sich zwischen den beiden Ecksätzen heute abend ausnehmen wird, hätte mich im übrigens auch sehr interessiert. Und die Haydnschen &quot;Schottischen Lieder&quot;, von denen es später ja auch bei Beethoven einige gibt, die mir sofort gefallen haben! Viel Freude! - kann ich da nur abermals sagen.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Tentler,<br />
ich komme heute leider nicht dazu, das Konzert zu besuchen, da der gestrige Abend und die heutige Mittagszeit schon seit langem durch andere Veranstaltungen besetzt waren. Es wäre vielleicht doch etwas zu viel auf einmal.<br />
Aber beim nächsten Philharmonischen Konzert bin ich wieder dabei.<br />
Mit vielen Grüßen<br />
Günter Landsberger<br />
Ich wünsche den Ausübenden am heutigen Abend sehr viel Erfolg und den Besucher&#8230;n sehr viel Freude.<br />
(Wie der 2. Satz des Beethovenschen &#8220;Geistertrios&#8221; sich zwischen den beiden Ecksätzen heute abend ausnehmen wird, hätte mich im übrigens auch sehr interessiert. Und die Haydnschen &#8220;Schottischen Lieder&#8221;, von denen es später ja auch bei Beethoven einige gibt, die mir sofort gefallen haben! Viel Freude! &#8211; kann ich da nur abermals sagen.)</p>
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		<title>Von: Webmaster</title>
		<link>http://www.dacapo-dp.de/allgemein/meine-sprache-verstehet-man-durch-die-ganze-welt-331.html#comment-151</link>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 11:42:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">#comment-151</guid>
		<description>Hallo Herr Landsberger,

vielen Dank für Ihren sehr informativen Einblick!

Werden Sie heute Gelegenheit haben, das Konzert zu besuchen? Wenn ja würden wir uns sehr über Ihren persönlichen Eindruck freuen.

Viele Grüsse,
Frank Tentler</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Landsberger,</p>
<p>vielen Dank für Ihren sehr informativen Einblick!</p>
<p>Werden Sie heute Gelegenheit haben, das Konzert zu besuchen? Wenn ja würden wir uns sehr über Ihren persönlichen Eindruck freuen.</p>
<p>Viele Grüsse,<br />
Frank Tentler</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Günter Landsberger</title>
		<link>http://www.dacapo-dp.de/allgemein/meine-sprache-verstehet-man-durch-die-ganze-welt-331.html#comment-150</link>
		<dc:creator>Günter Landsberger</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 11:23:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">#comment-150</guid>
		<description>Noch eins:
Aus dem Haydn-Jahr 1982 (250 Jahre nach Haydns Geburt) ist mir noch ein bestimmter Tag ganz besonders im Gedächtnis geblieben: Am 31. März 1982 veranstaltete der WDR (3. Programm) einen ganzen Tag mit Musik Joseph Haydns in besten Aufnahmen. Durch das Programm geführt hat damals - so anregend  kommentierend wie sachkundig plaudernd - der  in Wien geborene Wilhelm Matejka. http://www.maerzmusik.de/de/archiv/festivals2008/02_maerzmusik08/mm_08_kuenstler/mm_08_Matejka_bio.php
An der Qualität dieses Sendetages sollten sich alle Beiträge des laufenden Haydn-Gedenkjahres (hier und anderswo), noch dazu mit dem ureigenen Bonus, dem Präsenzvorteil unmittelbarer Live-Konzerte, ohne Abstriche messen lassen können.
Das ist &quot;ein Ziel, aufs innigste zu wüschen&quot;.
Aber die Chancen dazu stehen ja gut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch eins:<br />
Aus dem Haydn-Jahr 1982 (250 Jahre nach Haydns Geburt) ist mir noch ein bestimmter Tag ganz besonders im Gedächtnis geblieben: Am 31. März 1982 veranstaltete der WDR (3. Programm) einen ganzen Tag mit Musik Joseph Haydns in besten Aufnahmen. Durch das Programm geführt hat damals &#8211; so anregend  kommentierend wie sachkundig plaudernd &#8211; der  in Wien geborene Wilhelm Matejka. <a href="http://www.maerzmusik.de/de/archiv/festivals2008/02_maerzmusik08/mm_08_kuenstler/mm_08_Matejka_bio.php" rel="nofollow">http://www.maerzmusik.de/de/archiv/festivals2008/02_maerzmusik08/mm_08_kuenstler/mm_08_Matejka_bio.php</a><br />
An der Qualität dieses Sendetages sollten sich alle Beiträge des laufenden Haydn-Gedenkjahres (hier und anderswo), noch dazu mit dem ureigenen Bonus, dem Präsenzvorteil unmittelbarer Live-Konzerte, ohne Abstriche messen lassen können.<br />
Das ist &#8220;ein Ziel, aufs innigste zu wüschen&#8221;.<br />
Aber die Chancen dazu stehen ja gut.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Günter Landsberger</title>
		<link>http://www.dacapo-dp.de/allgemein/meine-sprache-verstehet-man-durch-die-ganze-welt-331.html#comment-149</link>
		<dc:creator>Günter Landsberger</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 07:42:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">#comment-149</guid>
		<description>&quot;Mozart gehört meine ganze Liebe.&quot;, sagte Karl Böhm einmal. 
Und dem Joseph Haydn nicht wenigstens auch ein bisschen? - 
Und dem Schubert, dem Beethoven, dem Brahms ... nicht auch? - 
möchte man dazwischenfragen.

Für mich war es ein großes Ereignis, als das Beaux-Arts-Trio seinerzeit zum ersten Mal sämtliche Klaviertrios Joseph Haydns für die Schallplatte aufgenommen hatte. Da gab es so nach und nach so unendlich viel zu entdecken: altes, längst Bewährtes (wie das hinreißende sogenannte &quot;Zigeunertrio&quot;(Klaviertrio Es-Dur Hob. XV: 11) neu und anderes  noch nie und nun endlich (!) Gehörtes. 

Haydn hat mich eigentlich ein Leben lang begleitet. In der Haydngasse der Mozartstadt Salzburg bin ich geboren. (Allerdings ist diese Gasse, wie ich erst sehr viel später festgestellt habe, nicht nach Joseph Haydn so benannt worden, sondern nach seinem jüngeren Bruder Michael, dem &quot;Salzburger&quot; Haydn, der ein auch nicht zu verachtender Komponist gewesen ist.) -
Auf dem Klavier meiner Mutter lagen Noten zu Haydn- und Mozart-Klaviersonaten und zu Schubertmärschen bereit. -
Mein erstes großes und fortan prägende Erlebnis war Ende der 50er Jahre im Essener Saalbau eine Aufführung des Oratoriums &quot;Die Schöpfung&quot; von Joseph Haydn. -
1980 war ich mit meinem Deutsch-LK auf einer Studienfahrt in Wien.  Einen unserer Reisetage hatten wir für einen Abstecher ins Burgenland (u. a. nach Rust und Eisenstadt) vorgesehen. Dabei ließ ich es mir nicht nehmen, einen Zwischenhalt nicht nur in Carnuntum, sondern auch in Rohrau, dem Geburtsort Joseph Haydns,  zu machen. Wie sehr habe ich mich selbst (und hoffentlich auch andere) damit beglückt! Aus jedem der einzelnen Räume der Haydn-Gedächtnisstätte ertönte schlagartig beim Eintreten äußerst passende, bezwingend ausgewählte Haydnmusik. Wie stark wirkte das auf mich, nachdem ich so lange (vier Tage schon!) keine  Musik mehr gehört hatte! Und dann diese in diesem Umkreis! Aus welchen bescheidenen Verhältnissen ist doch da ein so großer Komponist hervorgegangen. Niemals zuvor und niemals danach hat mich der Besuch einer Künstlergedenkstätte derart bewegt, ja gerührt. Das heißt, bei Schubert am Himmelpfortgrund in Wien war das viele Jahre später ganz ähnlich. Aber bei Goethe (in Frankfurt), bei Grillparzer (in Wien) und bei Smetana (in Prag) war das nicht so. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mozart gehört meine ganze Liebe.&#8221;, sagte Karl Böhm einmal.<br />
Und dem Joseph Haydn nicht wenigstens auch ein bisschen? &#8211;<br />
Und dem Schubert, dem Beethoven, dem Brahms &#8230; nicht auch? &#8211;<br />
möchte man dazwischenfragen.</p>
<p>Für mich war es ein großes Ereignis, als das Beaux-Arts-Trio seinerzeit zum ersten Mal sämtliche Klaviertrios Joseph Haydns für die Schallplatte aufgenommen hatte. Da gab es so nach und nach so unendlich viel zu entdecken: altes, längst Bewährtes (wie das hinreißende sogenannte &#8220;Zigeunertrio&#8221;(Klaviertrio Es-Dur Hob. XV: 11) neu und anderes  noch nie und nun endlich (!) Gehörtes. </p>
<p>Haydn hat mich eigentlich ein Leben lang begleitet. In der Haydngasse der Mozartstadt Salzburg bin ich geboren. (Allerdings ist diese Gasse, wie ich erst sehr viel später festgestellt habe, nicht nach Joseph Haydn so benannt worden, sondern nach seinem jüngeren Bruder Michael, dem &#8220;Salzburger&#8221; Haydn, der ein auch nicht zu verachtender Komponist gewesen ist.) -<br />
Auf dem Klavier meiner Mutter lagen Noten zu Haydn- und Mozart-Klaviersonaten und zu Schubertmärschen bereit. -<br />
Mein erstes großes und fortan prägende Erlebnis war Ende der 50er Jahre im Essener Saalbau eine Aufführung des Oratoriums &#8220;Die Schöpfung&#8221; von Joseph Haydn. -<br />
1980 war ich mit meinem Deutsch-LK auf einer Studienfahrt in Wien.  Einen unserer Reisetage hatten wir für einen Abstecher ins Burgenland (u. a. nach Rust und Eisenstadt) vorgesehen. Dabei ließ ich es mir nicht nehmen, einen Zwischenhalt nicht nur in Carnuntum, sondern auch in Rohrau, dem Geburtsort Joseph Haydns,  zu machen. Wie sehr habe ich mich selbst (und hoffentlich auch andere) damit beglückt! Aus jedem der einzelnen Räume der Haydn-Gedächtnisstätte ertönte schlagartig beim Eintreten äußerst passende, bezwingend ausgewählte Haydnmusik. Wie stark wirkte das auf mich, nachdem ich so lange (vier Tage schon!) keine  Musik mehr gehört hatte! Und dann diese in diesem Umkreis! Aus welchen bescheidenen Verhältnissen ist doch da ein so großer Komponist hervorgegangen. Niemals zuvor und niemals danach hat mich der Besuch einer Künstlergedenkstätte derart bewegt, ja gerührt. Das heißt, bei Schubert am Himmelpfortgrund in Wien war das viele Jahre später ganz ähnlich. Aber bei Goethe (in Frankfurt), bei Grillparzer (in Wien) und bei Smetana (in Prag) war das nicht so.</p>
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