29. September, 2008

LOUISE kritik

Natürlich sind wir jedesmal unheimlich neugierig, wie unsere Arbeit beim Publikum angekommen ist. Daher ist der 1. Blick in die Zeitung immer mit etwas Nervösität verbunden. Gute Kritiken freuen uns, schlechte spornen uns an. Nach der Zuschauer-KritikZeigt her eure Füße vonKlaudia Pirc haben wir jetzt die erste Zeitungskritik, geschrieben von Pedro Obiera für die NRZ, gefunden.

Alles nur geträumt

OPER. Christof Loy überzeugt mit verfeinertem Personalstil. Auch musikalisch hat “Louise” in Duisburg viel zu bieten.

DUISBURG. 16 Mal hat Christof Loy bisher an der Deutschen Oper am Rhein inszeniert. Elf seiner Produktionen sind allein in dieser Saison zu sehen. Da ist es nur billig und recht, wenn dem Folkwang-Absolventen auch die erste große Premiere der Saison anvertraut wird. Mit Gustave Charpentiers selten zu sehender Oper “Louise”, die jetzt mit großem Erfolg im Duisburger Stadttheater aus der Taufe gehoben wurde, führt er seinen Zyklus französischer Meisterwerke fort und verfeinert zugleich seinen unverkennbar eigenen Personalstil. Das bedeutet: konsequente Reduktion äußerer Mittel auf das Allernötigste und filigranste Ausarbeitung einer psychologisch durchdachten und schlüssigen Personenführung.

Psychologische Spannungskurve
Dass ihm das sogar mit einem dreistündigen Arienkonzert wie Mozarts Jugendwerk “Lucio Silla” gelingen kann, hat er am Ende der letzten Saison in Düsseldorf bewiesen. Bei der “Louise” in Duisburg lag ihm jetzt die Sogwirkung der psychologischen Spannungskurve so sehr am Herzen, dass er auf eine Pause verzichtete und das immerhin 160 Minuten lange Werk am Stück präsentierte. Das stieß vor der Aufführung auf manches Unverständnis, und auch den Künstlern wird noch eine zusätzliche Reserve an Kondition abverlangt. Doch das Ergebnis stimmte.Weiterlesen in der DerWesten.de

Vielen Dank Herr Obiera! Über Ihre Kritik haben wir uns sehr gefreut.

Fotos: C.Müller-Girod
Die nächsten Aufführungstermine von “Louise”:
30. September, 3., 9., 12., 21. und 24. Oktober.

Alle dacapo-Beiträge zu “Louise” finden SieHIER .

Natürlich sind wir jedesmal unheimlich neugierig, wie unsere Arbeit beim Publikum angekommen ist. Daher ist der 1. Blick in die Zeitung immer mit etwas Nervösität verbunden. Gute Kritiken freuen uns, schlechte spornen uns an. Nach der Zuschauer-KritikZeigt her eure Füße vonKlaudia Pirc haben wir jetzt die erste Zeitungskritik, geschrieben von Pedro Obiera für die NRZ, gefunden.

Alles nur geträumt

OPER. Christof Loy überzeugt mit verfeinertem Personalstil. Auch musikalisch hat “Louise” in Duisburg viel zu bieten.

DUISBURG. 16 Mal hat Christof Loy bisher an der Deutschen Oper am Rhein inszeniert. Elf seiner Produktionen sind allein in dieser Saison zu sehen. Da ist es nur billig und recht, wenn dem Folkwang-Absolventen auch die erste große Premiere der Saison anvertraut wird. Mit Gustave Charpentiers selten zu sehender Oper “Louise”, die jetzt mit großem Erfolg im Duisburger Stadttheater aus der Taufe gehoben wurde, führt er seinen Zyklus französischer Meisterwerke fort und verfeinert zugleich seinen unverkennbar eigenen Personalstil. Das bedeutet: konsequente Reduktion äußerer Mittel auf das Allernötigste und filigranste Ausarbeitung einer psychologisch durchdachten und schlüssigen Personenführung.

Psychologische Spannungskurve
Dass ihm das sogar mit einem dreistündigen Arienkonzert wie Mozarts Jugendwerk “Lucio Silla” gelingen kann, hat er am Ende der letzten Saison in Düsseldorf bewiesen. Bei der “Louise” in Duisburg lag ihm jetzt die Sogwirkung der psychologischen Spannungskurve so sehr am Herzen, dass er auf eine Pause verzichtete und das immerhin 160 Minuten lange Werk am Stück präsentierte. Das stieß vor der Aufführung auf manches Unverständnis, und auch den Künstlern wird noch eine zusätzliche Reserve an Kondition abverlangt. Doch das Ergebnis stimmte.Weiterlesen in der DerWesten.de

Vielen Dank Herr Obiera! Über Ihre Kritik haben wir uns sehr gefreut.

Fotos: C.Müller-Girod
Die nächsten Aufführungstermine von “Louise”:
30. September, 3., 9., 12., 21. und 24. Oktober.

Alle dacapo-Beiträge zu “Louise” finden SieHIER .

Von Christoph Müller-Girod
Allgemein

Kommentare

  1. Seidel, Hans-Georg 21. Februar 2010
    15:07 Uhr

    Konnte mich bisher nicht mit allen Arbeiten von Ch. Loy anfreunden, aber mit der Inszenierung der Louise ist ihm ein Meisterwerk der Regiekunst gelungen.

  2. Christian Spließ 23. Februar 2010
    00:05 Uhr

    Wir waren im letzten Jahr auch hin und weg – und die Inszenierung ist ja dann auch noch als die beste in NRW ausgezeichnet worden. :-)

9. Philharmonisches Konzert

powered byRheinschafe

Sponsoren