07. März, 2009

Jonathan Darlington | A journeyman’s blog

Bild: C. Müller-Girod, www.cmg.me
Jonathan Darlington gastierte am vergangenen Dienstag beimPhilharmonischen Orchester Freiburg – mit Werken, die uns bereits aus dem 6. und 7. Philharmonischen Konzert in Duisburg vertraut sind: Neben Brittens „Gloriana“ Suite und Strauss‘ „Don Quixote“ war diesmal auch das 1 Cellokonzert von Schostakowitsch zu hören. In dieser Kombination betonte Darlington besonders die Kontraste zwischen höfischen und grotesken Zügen der drei Stücke. Solisten des Abends waren der Cellist Wolfgang Emanuel Schmidt und der Bratschist Volker Jacobsen.

Auch in Freiburg wusste man Darlingtons Expertise in diesem Repertoire zu schätzen. So schreibt die Badische Zeitung über diesen „starken Abend“: „Mustergültig, wie Darlington die Musik Brittens von 1953/54 zwischen Feuer, Feierlichkeit, Intimität und Historismus auf den Punkt brachte. Ein Pulsieren und Vibrieren vom ersten Takt an.“ Der ganze Artikel ist HIER zu lesen.Jonathan Darlington gastierte zum ersten Mal bei den Freiburgern, und war sogleich positiv überrascht vom Engagement und Einsatzwillen des Orchesters. „Ich glaube, die gute Kommunikation hat auch das Publikum gespürt.“, so Darlington.Sein nächstes Gastspiel führt ihn zum Berliner Konzerthausorchester (16. Und 17. Mai). Zuvor darf sich jedoch wieder sein zweites Haus, die Vancouver Opera, auf seine Leitung von Strauss‘ „Salome“ freuen (2. -9. Mai).A journeyman’s blog.Für Jonathan Darlington, der in Paris lebt, in Deutschland und Canada arbeitet und als Gastdirigent die Welt bereist, ist das Reisen nicht nur ein notwendiger Teil seines Berufs – sondern vor allem eine Leidenschaft und Quelle der Inspiration. An dieser Stelle werden wir in Zukunft  regelmäßig über seine Reisen und Gastauftritte berichten.

Von Christoph Müller-Girod

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