Extraschicht | Matthias Schriefl und die Duisburger Philharmoniker
Fotos: Christoph Müller-Girod
Was haben Miles Davis, Frank Zappa, Fred Frith und Gerhard Polt gemeinsam? Die Antwort kommt aus dem Allgäu und heisst Matthias Schriefl. Das mit Preisen überschüttete Improvisations-Genie komponiert live und versetzt das Publikum auf derExtraschicht in Duisburg durch eine magische Mischung aus Punk, Beat Box, Klassik, Jazz und Rock ins Staunen Weiter zu Videos und Diashow…
Matthias Schriefl | LIVE from Christoph Müller-Girod25 Jahre jung und unter anderem mit dem WDR Jazz-Improvisations-Preis ausgestattet ist Matthias Schriefl international einer der gefragtesten Jazz-Nachwuchs-Trompeter, der alle Facetten seines Instruments in Perfektion beherrscht und keinen Konventionen zu gehorchen scheint. Noch nicht ganz auf der Bühne des Kraftwerks im Duisburger Landschaftspark Nord angekommen gibt es schon ein Feuerwerk an Sprüchen die dem unterschwelligen Sarkasmus eines Gerhard Polt in nichts nachstehen. Der Bühnenboden ist mit Hilfsmitteln zu denen Spielzeuginstrumente und ein mit Luft betriebenes Tasteninstrument gehören bedeckt,. Das Szenario erinnert an Fred Frith, der mit Vorliebe Produkte aus dem Baumarkt zur Klangerzeugung zweckentfremdete. Innerhalb von Sekunden spielt und singt Matthias Schriefl Soundspuren ein die durch ständige Wiederholungen zu einem dichten Tepich verknüpft werden und das Gefühl erwecken Frank Zappa dirigierte ein komplettes Orchester. Pötzlich schwebt seine Trompete über diesen Loops als ob Chad Baker, Miles Davis und Louis Armstrong beschlossen hätten sich ein einziges menschliches Gefäß zu teilen und erzeugt mit Leichtigkeit frische, komplizierte Harmonien die nicht mehr aus den Ohren weichen wollen.Matthias Schriefl | Quick Words from Christoph Müller-GirodUm Mitternacht dann ein weiterer Höhepunkt – die Uraufführung Namens “Frisches Köpi” welche Mathias Schriefl eigens für die Duisburger Philharmoniker komponierte. Seine Partitour hatte die Vorfreude auf ein kaltes König Pilsener nach dem Konzert zum Motiv und erfreute tausende von Zuhörern in einer fantastisch ausgeleuchteten Industriekulisse. Fazit: ZUGABE!Fotos: Christoph Müller-Girod





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