19. September, 2008

Di 17. / Mi 18. Februar 2009, 20.00 Uhr

7. Philharmonisches Konzert

Jonathan Darlington Dirigent
Frank Peter Zimmermann Violine
Mathias Feger Viola
Friedemann Pardall Violoncello

Ludwig van Beethoven
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Richard Strauss
„Don Quixote“
Phantastische Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters op. 35

Di 17. / Mi 18. Februar 2009, 20.00 Uhr
Mercatorhalle Duisburg im CityPalais

Einzelkarten 8,00/13,00/16,00/21,00/25,00/30,00 €,
ermäßigt 4,00/6,50/8,00/10,50/12,50/15,00 €

Klangbühne für Streicher

„Was kümmert mich seine elende Geige, wenn der Geist zu mir spricht?“ Mit diesen ungnädigen Worten soll Ludwig van Beethoven den Geiger Ignaz Schuppanzigh zurechtgewiesen haben, der sich über die technischen Schwierigkeiten in Beethovens Streichquartetten beklagte. Mit seinen Interpreten hat der Titan immer wieder gehadert – sie konnten es ihm im Grunde nie recht machen. Freilich machte er es ihnen seinerseits auch nicht gerade leicht. Bis kurz vor der Uraufführung musste der Geiger Franz Clement auf den Solopart von Beethovens Violinkonzert warten – kein Wunder, dass die Premiere dann nicht eben glanzvoll ausfiel. Vom tänzerischen Finalrondo einmal abgesehen, liegen die Schwierigkeiten des Werkes aber weniger im Technisch-Virtuosen. Hier ist die Kunst des großen Spannungsbogens gefragt, die Balance mit dem Orchester, die Flexibilität in Ton und Linie. Dafür garantiert der Solist Frank Peter Zimmermann, der große Sohn der Stadt Duisburg, der beim Violinkonzert-Schwerpunkt der aktuellen Spielzeit natürlich nicht fehlen darf.
Mit Friedemann Pardall (Violoncello) und Mathias Feger (Viola), zwei Solo-Streichern der Duisburger Philharmoniker, ist auch Strauss’ „Don Quixote“ kompetent besetzt. Hier sind die Solisten zugleich Darsteller auf einer imaginären Klangbühne: Mit drastischer Bildkraft und einem herrlich verschrobenen Humor lässt Strauss die Abenteuer des „Ritters von der traurigen Gestalt“ und seines bauernschlauen Dieners Sancho Pansa in zehn Variationen und Finale Revue passieren. Aber Strauss hatte durchaus auch Sinn für den tragisch-wehmütigen Unterton der Geschichte, in der Spaniens großer Barockdichter Miguel de Cervantes das Ende des heroischen Zeitalters mit seinen Idealen der Ritterlichkeit und hohen Minne betrauerte.

Mit freundlicher Unterstützung der Peter Klöckner-Stiftung.

Frank Peter Zimmermann Violine



Friedemann Pardall
Violoncello

Mathias Feger
Viola


7. Philharmonisches Konzert

Jonathan Darlington Dirigent
Frank Peter Zimmermann Violine
Mathias Feger Viola
Friedemann Pardall Violoncello

Ludwig van Beethoven
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Richard Strauss
„Don Quixote“
Phantastische Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters op. 35

Di 17. / Mi 18. Februar 2009, 20.00 Uhr
Mercatorhalle Duisburg im CityPalais

Einzelkarten 8,00/13,00/16,00/21,00/25,00/30,00 €,
ermäßigt 4,00/6,50/8,00/10,50/12,50/15,00 €

Klangbühne für Streicher

„Was kümmert mich seine elende Geige, wenn der Geist zu mir spricht?“ Mit diesen ungnädigen Worten soll Ludwig van Beethoven den Geiger Ignaz Schuppanzigh zurechtgewiesen haben, der sich über die technischen Schwierigkeiten in Beethovens Streichquartetten beklagte. Mit seinen Interpreten hat der Titan immer wieder gehadert – sie konnten es ihm im Grunde nie recht machen. Freilich machte er es ihnen seinerseits auch nicht gerade leicht. Bis kurz vor der Uraufführung musste der Geiger Franz Clement auf den Solopart von Beethovens Violinkonzert warten – kein Wunder, dass die Premiere dann nicht eben glanzvoll ausfiel. Vom tänzerischen Finalrondo einmal abgesehen, liegen die Schwierigkeiten des Werkes aber weniger im Technisch-Virtuosen. Hier ist die Kunst des großen Spannungsbogens gefragt, die Balance mit dem Orchester, die Flexibilität in Ton und Linie. Dafür garantiert der Solist Frank Peter Zimmermann, der große Sohn der Stadt Duisburg, der beim Violinkonzert-Schwerpunkt der aktuellen Spielzeit natürlich nicht fehlen darf.
Mit Friedemann Pardall (Violoncello) und Mathias Feger (Viola), zwei Solo-Streichern der Duisburger Philharmoniker, ist auch Strauss’ „Don Quixote“ kompetent besetzt. Hier sind die Solisten zugleich Darsteller auf einer imaginären Klangbühne: Mit drastischer Bildkraft und einem herrlich verschrobenen Humor lässt Strauss die Abenteuer des „Ritters von der traurigen Gestalt“ und seines bauernschlauen Dieners Sancho Pansa in zehn Variationen und Finale Revue passieren. Aber Strauss hatte durchaus auch Sinn für den tragisch-wehmütigen Unterton der Geschichte, in der Spaniens großer Barockdichter Miguel de Cervantes das Ende des heroischen Zeitalters mit seinen Idealen der Ritterlichkeit und hohen Minne betrauerte.

Mit freundlicher Unterstützung der Peter Klöckner-Stiftung.

Frank Peter Zimmermann Violine



Friedemann Pardall
Violoncello

Mathias Feger
Viola
Von Christoph Müller-Girod
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9. Philharmonisches Konzert

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