09. August, 2009

BEST OF | Ein Jahr Dacapo Teil 2

Unser Saison-Rückblick 2008/2009 ruft Ihnen diesmal die Ereignisse von Januar bis April des Jahres 2009 ins Gedächnis. Sicher werden Sie sich an das Ein oder Andere noch erinnern.

Das traditionelle Neujahrskonzert stimmte 2009 mit Champagner und Pistolenschuss das Publikum charmant auf die nächsten 12 Monate ein. Kein Wunder, denn Jonathan Darlington moderierte das Konzert. Was er damals zum Beginn des Konzerts sagte können Sie sich bei uns nochmal ansehen.

Helden auf dem Notenblatt” und Helden auf der Bühne folgten dann beim 3. Familienkonzert, das zwei Premieren bot: Einmal präsentierte sich unser Kinderchor dem Publikum und zum Anderen gab Francesco Savignano sein Debüt am Notenpult. Das Konzert gibt es übrigens auch auf CD zum Nachhören.

Ein ganz besonderes Erlebnis war das 6. Philharmonische Konzert mit unserem “Artist in Residence” Maestro Koroliov. Wie besonders das Erlebnis war konnte man daran sehen, dass der WDR aus Köln anreiste um die beiden Konzerte aufzunehmen. Wir ließen uns dann später bei der Radioausstrahlung uns nicht nehmen unsere Erlebnisse während des Konzertes synchron zu bloggen. Auch beim Profile-Konzert im Opern-Foyer konnte Evgeni Koroliov das Publikum begeistern.

Die spannende Inszenierung von “Lucio Silla” war dann das nächste Highlight des noch frühen Jahres. Christoph Loys Regiestil, der mit ganz wenigen, ja kargen Mitteln mitunter, auskam legte das Beziehungsgeflecht der Hauptpersonen aus. Da die Sängerin der Gunia aus Mozarts früher Oper ausgerechnet am Premierenabend erkrankte wurde fieberhaft nach Ersatz gesucht – und gefunden. So kam es zur “Doppelten Giunia” an diesem Abend. Einmal auf der Bühne, einmal an derem Rand.

Das 4. Kinderkonzert brachte in einer farbenfrohen und bunten Inszenierung mit altbekannten Melodien neue Streiche von Max und Moritz auf die Bühne. Übrigens: In der nächsten Saison wandert Die Kleine Oper Homburg vom Opern-Foyer ins Theater.

Immer wieder nutzt das Webteam die Gelegenheit sich unter die Blogger zu mischen, neue Einsichten zu gewinnen und Erfahrungen auszutauschen. Im letzten Jahr unter anderem beim Barcamp Ruhr 2, das im Essener Unperfekthaus stattfand. Und die “Philharmonixx” haben dort einige neue Fans gewonnen.

Während im letzten Jahr unser Solo-Flötist Stephan Boots in Wuhan war, durfte diesmal Duisburg Gastgeber sein: Die reizende Flötistin Chen Fei war aus der Partnerstadt Duisburgs angereist. Ihre Eindrücke von Duisburg? Schauen Sie das doch einfach im Videobeitrag nach.

Immer häufiger mussten Besucher der Philharmonischen Konzerte im letzten Jahr an der Abendkasse hören, dass keine Karten mehr zu bekommen waren. Eine Tatsache, die DerWesten in einem Artikel im Februar aufgriff. Dies wird, da sind wir uns sehr sicher, angesichts des spannende Programms der nächsten Saison wohl kaum anders werden.

Mit Benny Martel hatte das 4. Familienkonzert sicherlich einen Superstar zu Gast – aber Superstars waren alle, die auf der Bühne auftraten. Dass das Konzert an einem Freitag den 13. stattfand – das hat den Erfolg des Ganzen keinen Abbruch getan.

Superstars werden wir in der Mercator-Halle im September bei der stART.09 zu Gast haben. Die Konferenz über Kultur im Web2.0 hat unter anderem Gerhard Leonhard gewinnen können. In einem Interview gab Kathrin Janner nähere Auskünfte über die Konferenz.

Jonathan Darlington ist nur am Pult bezaubend, auch beim 2. Promilesen entzückte er das Publikum mit seiner besonderen Vorlesekunst. 2009 wird man ihn übrigens wieder in der Stadtbibliothek erleben können und das sollte man sich nicht entgehen lassen.

Wir konnten natürlich im Februar noch nicht ahnen, dass wir später im Jahr die Mercator-Halle voller interessanter, neugieriger und aufgeschlossener Kinder haben würden. Nein, damals haben wir uns nur gefragt, was JEKI eigentlich bedeutet. Beziehungsweise haben wir das die Projektleiterin Johann Schie gefragt.

Das 8. Philharmonische Konzert brachte dann die Sinfonie Nr. 5 op. 70 von Ahmed Adnan Saygun dem deutschen Konzertbesucher näher. In der Türkei ist der Komponist durchaus bekannt, doch die fünfte Sinfonie war durchaus eine Entdeckung für europäische Ohren.

Magische Momente mit Harry Potter und den Wind in den Weiden: Dazu eine Uraufführung, die “Traum Maschine” von Timo Kraas. Das 5. Familienkonzert am 01.03. war wirklich voller Magie.

Der 19.03.2009 wird dem Webteam besonders in Erinnerung bleiben: 1600 Kinder waren in der Mercator-Halle zu Gast. Im Rahmen des JEKI-Projektes konnten sie anhand eines Instrumentenkarussells nochmal Instrumente ausprobieren. Wie die ganzen Instrumente im Konzert klingen gab es dann anschließend beim Sonderkonzert zu hören. Wieviel Spaß es uns und den Kindern machte können Sie sich nochmal im Videobeitrag ansehen.

Der April begann wuchtig, eindrucksvoll und mitreißend mit dem “Elias” von Mendelssohn-Bartholdy. Bisher war die Bühne der Mercator-Halle noch nie so voll gewesen, einzig der “Ring ohne Worte” würde das noch toppen.

Manuel Munzlingers Suite für die “Philharmonixx” wurde bei der Kulturaffäre uraufgeführt. Zusammen mit Kai Magnus Sting sorgten sie im Hundertmeister für eines der Highlights der Reihe.

Das Kulturleben in Duisburg wäre ohne die Akzente ein Stück ärmer. 2009 fanden sie zum 32. Mal statt und die Duisburger Philharmoniker waren mit von der Partie. Sie unterstützen den Künstler John Plenge, der uns Rede und Antwort stand. Auf Englisch allerdings.

Das WDR Sinfonieorchester war im April in Duisburg – und das Webteam nutzte die Gelegenheit die ganzen Webfreunde ganz real vor Ort bei “Web @ Classic” begrüßen zu können. Die Veranstaltung brachte das ein oder andere Aha-Erlebnis. So konnten die virtuellen Erfahrungen durch die Begegnung mit den Menschen hinter den Webseiten ergänzt werden. Und wer weiß, vielleicht finden wir in diesem Jahr erneut die Gelegenheit dazu. Dass das Konzert dann auch noch live bei WDR3 übertragen wurde gab dem ganzen dann noch einen Extra-Reiz.

Beenden wollen wir diesen Teil des Best-Ofs mit einem sehr besonderem Konzert, dem letzten unseres “Artist in Residence”:Evgeni Koroliov. Seine Interpretation der Goldberg-Variationen gehört zu den Ereignissen, die man getrost als ein “Einmal im Leben”-Ereignis bezeichnen konnte. So detailliert und feinfühlig hat man dieses Bach-Werk selten gehört.

Von Webteam

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9. Philharmonisches Konzert

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