01. August, 2009

BEST OF | Ein Jahr Dacapo Teil 1

Kaum zu glauben dass es dieses Blog nun schon fast ein Jahr gibt – offiziell gibt es uns seit dem 15.09., aber wenn Sie mal ein wenig blättern werden Sie feststellen dass es da doch den ein oder anderen Beitrag vor diesem offiziellem Start gab. Da ist es doch wahrlich an der Zeit ein wenig zurückzuschauen, das ein odere andere Highlight aus dem letzten Jahr Revue passieren zu lassen und sich gemeinsam mit Ihnen zu erinnern. Im ersten Teil widmen wir uns dabei der Zeit von September bis Dezember des Jahres 2008.
Foto: Christoph Müller-GirodMan darf sagen, dass das Blog gleich zu Beginn mit einem Higlight startete: Dacapo begleitete den Triennale-Auftritt in der Bochumer Jahrhunderthalle der grossartigen Sängerin Vesselina Kasarova und dem Schauspieler Jan Josef Liefers. Sowohl die Generalprobe als auch die Aufführung selbst haben wir dokumentiert. Das Interview mit Jan-Josef Liefers können Sie sich auch immer noch ansehen.Drei Musiker der Duisburger Philharmoniker, die Oboisten Dalia el Guindi und Martin Schie sowie der Fagottist Jens-Hinrich Thomsen fuhren vom 20.-26. Juni 2008 im Rahmen der Städtepartnerschaft Duisburg/San Pedro Sula , nach Honduras. Der mehrteilige Reisebericht hat uns im letzten Jahr das Land und die Leute des mittelamerikanischen Landes näher gebracht.Am 15.09. erfolgte dann mit der offiziellen Pressekonferenz der Startschuss für das Blog. Die erste Nachfrage in den Kommentaren damals war übrigens die Frage nach dem Musikstück, das im damaligem Kinotrailer lief. Es war übrigens von Ralph Vaughan Williams die Ouvertüre zu “Die Wespen”. Ein selten gespieltes Stück wie wir damals anmerkten, aber unser Orchester präsentiert auch immer wieder gerne Stücke, die man sonst im Orchesterbetrieb vielleicht nicht so oft hört. Und seit der Pressekonferenz kann man sich übrigens auch das Orchester aufs Handy holen – die Klingeltöne gibt es kostenlos zum Herunterladen.Da die Duisburger Philharmoniker auch zur Deutschen Oper am Rhein gehören gab es natürlich auch Berichte über Operninszenierungen im Blog. Wir hatten da zum Beispiel den gefeierten Regisseur Christoph Loy im Interview, der hier in Duisburg die Charpentier-Oper “Louise” inszenierte. Und später im Jahr noch die Mozart-Oper “Lucio Silla“. Eine bemerkenswerter Premiere, denn da die Sängerin der “Gunia” aus Krankheitsgründen ihre Rolle nicht singen konnte, musste kurzfristig Ersatz gefunden werden. Schließlich gab es dann die doppelte Gunia im Theater zu erleben – einmal gespielt auf der Bühne, dann am Rand der Bühne gesungen.Der stellvertretende Solo-Flötist der Duisburger Philharmoniker, Stefan Boots, besuchte vom 10.10.-19.10.08 die Duisburger Partnerstadt Wuhan in China. Seine Eindrücke gab es natürlich ebenfalls als Reisebericht in unserem Weblog.Klassik in der Mittagspause? Wer das mittlerweile in Duisburg für selbstverständlich hält, der wird mit Erstaunen feststellen, dass die Öffentlichen Generalproben erst seit der letzten Saison fester Bestandteil des Programms sind. Genauer: Seit dem 15.10.2008 gibt es diese Möglichkeit sich kostenlos von den Stücken verzaubern zu lassen, die am späteren Abend dann im Philharmonischen Konzert zu hören sind. Wie wir die erste Öffentliche Generalprobe fanden? Lesen Sie es doch einfach an dieser Stelle nach.Ein weiteres Highlight war die Eröffnung der Moschee in Marxloh, die die Duisburger Philharmoniker begleiten durften.Die “Kulturaffäre” zog um – seit der letzten Saison finden die Konzerte für Junge und Junggebliebene im Hundertmeister am Dellplatz statt. Ein Glücksgriff, denn die Reihe, die in der Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen stattfindet, bietet Konzerte, die durchaus ungewöhnlich sind. Unvergesslich das Konzert zum Thema “The Trip” . Weitere Höhepunkte der Reihe waren auch “Seasons of Love“, der Auftritt der “Philharmonixx“  mit Kai Magnus Sting und “Let me entertain you”.Dass das Webteam sich schon länger mit dem Gedanken trug die Philharmonischen Konzerte auch im Internet live zu streamen sollte eigentlich nicht verwundern. Zuerst wurde beim 4. Philharmonischen Konzert livegebloggt. Getwittert wurde ja schon etwas länger. Als der WDR dann für sein drittes Rundfunkprogramm das 6. Philharmonische Konzert mit unserem “Artist in Residence” Maestro Koroliov aufzeichnete, da haben wir die Gelegenheit natürlich nicht ausgelassen und ergänzend zur Ausstrahlung gebloggt. Das Ganze mündete dann im Liveblogging und im Livestreaming des “Ring ohne Worte”. Doch bis zum Schluss der Saison ist es noch ein wenig hin…Wenn man das Thema Orgel erwähnt, dann gibt es in den Augen derjenigen, die das Projekt begleitet haben, ein spezielles Leuchten. Das Webteam hatte die Ehre von Anfang an dabeizusein.  Die Fülle der Artikel über die neue Majestät, die in Duisburg einzieht, würde sicherlich ein ganzes Buch füllen. Immer noch beeindruckend: Die Diashows vom Aufbau des Instruments in der Mercator-Halle.Eine weitere Premiere in Duisburg war die Oper “Fidelio” – deren Regisseur A. Stoehr gab im Interview interessante Einblicke in seine Interpretation der einzigen Oper Beethovens.Irgendwie kann man sich die Kinderkonzerte, die Familienkonzerte und die Kulturaffäre ohne unsere Konzertpädagogin Frau Dr. Barbara Volkwein gar nicht mehr vorstellen. Doch tatsächlich, erst seit der letzten Saison ist Frau Volkwein bei uns am Haus. Zum Einstand musste das Webteam sie  natürlich interviewen. Direkt nach der Generalprobe zum 2. Kinderkonzert “Frederic” übrigens.Eine große Ehre war es, den Komponisten Professor Jurg Baur beim 2. Kammerkonzert der Saison zu Gast zu haben. Zu Ehren seines 80. Geburtstags wurde in diesem Rahmen eine neue Komposition mit ihm aufgeführt. Unser Intendant Dr. Alfred Wendel hatte den Komponisten im Interview.Eine frohe und eine traurige Nachricht verband sich in dieser Saison mit Pina Bausch. Die erfreuliche: Sie erhielt den Musikpreis der Stadt Duisburg 2008. Ihr Tod kam überraschend und erschütterte uns.Hautnah in Fühlung mit den Musikern zu gehen und das inmitten der Stadt Duisburg, das macht den Reiz der Porträt-Reihe im Blog aus. Gestartet haben wir sie mit dem Solo Trompeter Thomas Hammerschmidt. A propos Trompete: “The Sound of the Trompet” mit Roger Zacks stellte das Instrument von allen Seiten vor. Besonders im Gedächtnis blieb dabei das Duett zwischen Sopran und Sopran-Trompete.Unsere Bilder des Jahres 2008 runden diesen Artikel erstmal ab.

Von Christoph Müller-Girod
Allgemein

Kommentare

  1. Wow! Die Zeit läuft. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

  2. Vielen Dank, Norbert!

    Die Zeit läuft aber nicht…sie rennt : )!

    Viele Grüsse,
    Frank

9. Philharmonisches Konzert

powered byRheinschafe

Sponsoren