9. Phil. Konzert | Elias | Einführung
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Bild: Reihe LICHTSPUREN von Egbert Zinner
Am Mittwoch, dem 01.04., und am Donnerstag, dem 02. April 2009, jeweils um 20.00 Uhr, wird in der Philharmonie in der Mercatorhalle Duisburg im CityPalais das 9. Philharmonische Konzert aufgeführt. Gespielt wird Felix Mendelssohn Bartholdys “ELIAS”, das Oratorium nach Worten des Alten Testaments für Soli, Chor und Orchester op. 70. Wir werden natürlich wieder von den Vorbereitungen ausführlich berichten, aber beginnen möchten wir mit einer ersten Einführung in das Werk.
Vier markante Bläserakkorde treten wie klingende Säulen aus der Stille. Darüber erhebt sich die Stimme des Propheten, dessen Fluch eine anhaltende Dürre verheißt. Als wolle sie die Prophezeiung illustrieren, setzt daraufhin eine fiebernd fugierte Ouvertüre ein, die in den Hilferufen des gepeinigten Volkes gipfelt. Mag sein, dass Felix Mendelssohn Bartholdy als Opernkomponist glücklos blieb. Aber wie es ihm gelingt, das Publikum vom ersten Beginn an unmittelbar in die bewegte Handlung seines Oratoriums „Elias“ zu ziehen, das verrät schon ein geniales theatralisches Gespür. „Einen rechten durch und durch Propheten“ wollte der Komponist in den Mittelpunkt stellen, „stark, eifrig, auch wohl bös und zornig und finster, (…) fast zu der ganzen Welt im Gegensatz, und doch getragen wie von Engelsflügeln.“ Mendelssohn verzichtete auf einen Erzähler und fasste das biblische Geschehen in packende Klangbilder, dramatisch zugespitzte Chöre und ein beständiges Spiel von Rede und Gegenrede in den Solopartien.Ein Auftrag des Birmingham Music Festival hatte den Komponisten angeregt, einen bereits länger verfolgten und wieder verworfenen Oratorienplan mit großer Eile zur Ausführung zu bringen. In Birmingham fand am 26. August 1846 auch die Uraufführung mit nahezu 400 Mitwirkenden statt. Trotz des großen Erfolges war Mendelssohn nicht zufrieden und arbeitete das Werk bis zu seinem Tode im darauf folgenden Jahr noch mehrfach um. Jonathan Darlington, selbst ein Kind der Region von Birmingham, erfüllt sich mit den beiden Aufführungen des „Elias“ einen lang gehegten Wunsch. Neben einer exquisiten Solistenriege wirkt dabei auch der philharmonische chor duisburg mit, verlässlicher Partner der Duisburger Philharmoniker in allen oratorischen Belangen.Mit freundlicher Unterstützung von Thyssen Krupp Steel





09:11 Uhr
Dass es sich zweifellos lohnt, den “Elias” von Mendelssohn kennenzulernen oder ihn abermals zu erleben, habe ich vor etwa fünfeinhalb Jahren sehr deutlich und höchsterfreulich gemerkt, als ich ihn im Rahmen der Ruhrtriennale in der Mülheimer Stadthalle zum ersten Mal hörte. (Vgl. http://www.020304.ruhrtriennale.de/de/ ) Dass es bei Mendelssohn viel zu entdecken gibt, ist mir seit langem klar. Vgl. hierzu meinen Beitrag (ggf. samt Thread) unter:
http://www.westropolis.de/leser/stories/48449/
09:18 Uhr
http://www.020304.ruhrtriennale.de/de/
Betreff:
Aufführung des “Elias” vom 28.09.2003
Felix Mendelssohn-Bartholdy
(1809–1847)
Elias
Oratorium nach den Worten des Alten Testamentes, op.70
Dauer der Veranstaltung:
2 Stunden 30 Min., 1 Pause
15:05 Uhr
Hallo Herr Landsberger,
vielen Dank für die Links! Die waren sehr interessant!
Viele Grüsse,
Frank Tentler