25. März, 2009

9. Phil. Konzert | Elias | Ausverkauft

INFO-BOX: Alle Informationen zum 9. Phil. Konzert auf einen Blick
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Wir mussten es ja schon öfters sagen und langsam wird uns das doch etwas unheimlich: auch das nächste Konzert der Duisburger Philharmoniker ist bereits ausverkauft! Aber wir haben noch 3 Tipps für alle, die den “Elias” hören wollen:
-es wird wieder eine kostenlose Generalprobe geben (s. u.)
-es lohnt sich beim hauseigenen Ticketverkauf regelmässig nachzufragen. Manchmal gehen Karten zurück (Tickets s. o.)
-es kommt auch vor, dass Abonnenten, die nicht in das Konzert gehen konnten, ihre Karte an Musikfreunde vor dem Konzert weitergeben
Es ist fast schon etwas gemein, wenn wir hier noch mit dem Text unserer PR-Frau Sabine Smolnik zum Konzert Salz in die Wunde streuen. Aber obwohl es wirklich keine Karte mehr gibt, ist doch die Geschichte des “Elias” von Felix Mendelssohn Bartholdy sehr interessant.
In nur wenigen Wochen waren die Karten für die beiden Konzertabende verkauft. Damit werden die Duisburger Philharmoniker zum wiederholten Mal in der Philharmonie Mercatorhalle vor vollbesetzten Rängen spielen. Die Besucher werden aus Duisburg, Düsseldorf, vom Niederrhein, dem weiteren Umland und sogar aus Köln nach Duisburg kommen. In Köln hat das Orchester Freunde gewinnen können, die nunmehr regelmäßig die Fahrt nach Duisburg auf sich nehmen, um ein Konzert zu hören.Mit Felix Mendelssohn Bartholdys „Elias“ erklingt beim 9. Philharmonischen Konzert  das wohl bedeutendste und zugleich populärste Oratorium der deutschen Romantik. Die beiden Aufführungen am Mittwoch 1. und Donnerstag 2. April um 20 Uhr stehen unter Leitung von Jonathan Darlington, der sich mit diesem Beitrag zum Mendelssohn-Jahr 2009 auch einen lange gehegten persönlichen Wunsch erfüllt: Der Duisburger Generalmusikdirektor hat das Werk bereits in seiner Jugend als Chorknabe beim bedeutenden „Three Choirs Festival“ gesungen, hatte aber bislang nie die Gelegenheit, es einmal selbst zu dirigieren. In Duisburg steht ihm dafür eine glänzende Besetzung zur Verfügung. Neben dem philharmonischen chor duisburg singen vier Solisten der Weltspitze: Simona Saturova (Sopran), Ingeborg Danz (Alt), Christoph Prégardien (Tenor) und Konrad Jarnot (Bariton).Als Kind der Region von Birmingham ist Jonathan Darlington dem „Elias“ ohnehin verbunden: Hier wurde das Werk am 26. August 1846 uraufgeführt – im Rahmen eines jener zeittypischen Marathon-Konzerte, bei dem auch noch Teile aus Haydns „Schöpfung“ und Beethovens „Missa Solemnis“ auf dem Programm standen. Ein Auftrag des Birmingham Music Festival hatte den Komponisten angeregt, einen bereits länger verfolgten und wieder verworfenen Oratorienplan mit großer Eile umzusetzen. Zur Uraufführung brachte ein Sonderzug aus London über 300 Ausführende nach Birmingham – so etwas hatte es zuvor noch nicht gegeben. Der große Erfolg bestätigte sich bei einer weiteren Aufführungsserie im folgenden Jahr. Diesmal waren auch Queen Victoria und Prinz Albert zugegen, die dem Komponisten daraufhin eine Prívataudienz gewährten. Trotz der allgemeinen Zustimmung war Mendelssohn mit seiner Arbeit nicht restlos zufrieden und arbeitete das Werk bis zu seinem Tode im November 1847 noch mehrfach um.„Einen rechten durch und durch Propheten“ wollte der Komponist in den Mittelpunkt stellen, „stark, eifrig, auch wohl bös und zornig und finster, fast zu der ganzen Welt im Gegensatz, und doch getragen wie von Engelsflügeln.“ Mag sein, dass Felix Mendelssohn Bartholdy als Opernkomponist glücklos blieb. Aber wie es ihm gelingt, das Publikum von Beginn an unmittelbar in die bewegte Handlung seines Oratoriums zu ziehen, das verrät schon ein geniales theatralisches Gespür. Mendelssohn verzichtet auf einen Erzähler und fasst das biblische Geschehen in packende Klangbilder, dramatisch zugespitzte Chöre und ein lebendiges Spiel von Rede und Gegenrede in den Solopartien.Wer sich einen Höreindruck von dem Konzert machen möchte ist herzlich eingeladen, die öffentliche Generalprobe am Mittwoch, dem 1. April um 12 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle zu besuchen. Für diesen Besuch braucht man keine Karten, denn der Eintritt hier ist kostenlos.

Von Christoph Müller-Girod

Kommentare

  1. Günter Landsberger 27. März 2009
    11:02 Uhr

    Und es ist kein Aprilscherz? Die Generalprobe findet am 1. April statt? -
    Dann komm ich auch.

9. Philharmonisches Konzert

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