7. Phil. Konzert | Öffentliche Generalprobe
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Bild: Franz Hamm
Zwar sind bereits beide Abende des 7. Philharmonischen Konzertes der Duisburger Philharmoniker am Dienstag, den 17. und Mittwoch, den 18. Februar mit dem Duisburger Weltklassegeiger Frank Peter Zimmermann in der Philharmonie Mercatorhalle im CityPalais ausverkauft. Aber einen Höreindruck können Sie sich trotzdem bei der Öffentlichen Generalprobe verschaffen.
Die findet dieses Mal wegen der geänderten Konzerttage am Dienstag, den 17. Februar um 12 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle im CityPalais statt. Wenn Sie dann doch sehr gern das ganze Konzert hören möchten, gibt es noch die Gelegenheit in Mülheim, denn Donnerstag, den 19. Februar gastieren die Duisburger Philharmoniker mit Frank Peter Zimmermann und demselben Programm in der Mülheimer Stadthalle. Und dort gibt es bislang noch Karten.Unter der Leitung von GMD Jonathan Darlington steht das Violinkonzert D-Dur op. 61 von Ludwig van Beethoven auf dem Programm. Mit dem 1806 uraufgeführten Werk setzte Beethoven einen markanten Schlusspunkt an die Konzerttradition der Wiener Klassik – und öffnete zugleich das Tor zur Romantik. Anders als bei den Klavierkonzerten ist der Dialog zwischen Soloinstrument und Orchester hier nicht auf dramatische Spannung und konfliktreichen Schlagabtausch hin angelegt, sondern auf lyrische Verschmelzung und wechselseitige Umspielung. Entsprechend steht bei der Gestaltung des Soloparts nicht die virtuose Selbstdarstellung im Vordergrund, sondern der subtile Dialog mit dem Orchester, die Kunst des großen Spannungsbogens, die Flexibilität in Ton und Linie – ideale Anforderungen für einen Solisten, der gleichermaßen durch künstlerische Intelligenz wie durch geigerische Poesie besticht.Mit Friedemann Pardall (Violoncello) und Mathias Feger (Viola), zwei Solo-Streichern der Duisburger Philharmoniker, ist auch Richard Strauss’ „Don Quixote“ kompetent besetzt. Hier sind die Solisten zugleich Darsteller auf einer imaginären Klangbühne: Mit drastischer Bildkraft und einem herrlich verschrobenen Humor lässt Strauss die Abenteuer des „Ritters von der traurigen Gestalt“ und seines bauernschlauen Dieners Sancho Pansa in zehn Variationen und Finale Revue passieren. Aber Strauss hatte durchaus auch Sinn für den tragisch-wehmütigen Unterton der Geschichte, in der Spaniens großer Barockdichter Miguel de Cervantes das Ende des heroischen Zeitalters mit seinen Idealen der Ritterlichkeit und hohen Minne betrauerte.






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