13. August, 2008

Mi 27. / Do 28. August 2008, 20.00 Uhr

Foto aus der Reihe LICHTSPUREN von Egbert Zinner

Fotos aus der Reihe LICHTSPUREN von Egbert Zinner

 

1. Philharmonisches Konzert

Jonathan Darlington Dirigent
Boris Bloch Klavier

Johannes Brahms
Akademische Festouvertüre op. 80
Antonín Dvorák
Konzert für Klavier und Orchester g-Moll op. 33
Bedrich Smetana
Ouvertüre zu „Die verkaufte Braut“
Léoš Janácek
Sinfonietta

Mi 27. / Do 28. August 2008, 20.00 Uhr
Mercatorhalle Duisburg im CityPalais

Einzelkarten 8,00/13,00/16,00/21,00/25,00/30,00 €,
ermäßigt 4,00/6,50/8,00/10,50/12,50/15,00 €

Tanzbeschwingt und lichtdurchflutet

„Ein sehr lustiges Potpourri von Studentenliedern à la Suppé.“ Mit gewohnter Bescheidenheit charakterisierte Johannes Brahms seine Akademische Festouvertüre, die er 1880 zum Dank für die Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Universität Breslau komponierte. Tatsächlich geben sich die populären Hymnen romantischer Burschenherrlichkeit hier ein hochvergnügliches Stelldichein – von derben Biertischgesängen bis zum jubelnden „Gaudeamus igitur“. Aber mit welcher Meisterschaft ist all das entwickelt und in eine stabile sinfonische Form gegossen! Diese Verbindung von liedhaft schlichter Thematik und raffinierter musikalischer Satzkunst war es auch, die Brahms an seinem großen böhmischen Protegé Antonín Dvorák so sehr schätzte. Dessen Klavierkonzert g-Moll steht leider immer ein wenig im Schatten der großen romantischen Bravourstücke, denen es mit seinem solistischen Glanz und seiner subtilen Dialogtechnik durchaus ebenbürtig ist. Idealer Anwalt des pianistisch äußerst anspruchsvollen Werkes ist der ukrainische Pianist Boris Bloch, der seit 1985 als Professor an der Folkwang Hochschule Essen-Duisburg lehrt.Während Dvorák stilistisch sicher auf den breiten Schultern seines Mentors Johannes Brahms stand, war in der Musik seiner Landsleute Bedrich Smetana und Léoš Janácek der Einfluss der „neudeutschen Schule“ um Franz Liszt deutlich stärker ausgeprägt. Von der tanzbeschwingten und lichtdurchfluteten Ouvertüre zu Smetanas böhmischer Nationaloper „Die verkaufte Braut“ führt ein gerader Weg zur Sinfonietta (1926) des Mähren Léoš Janácek. Das fünfsätzige Werk, umrahmt von strahlenden Trompetenfanfaren, ist eine bewegende Huldigung an die Stadt Brünn, in der Janácek fast sein gesamtes schöpferisches Leben verbrachte.
Boris Bloch Klavier

Jonathan Darlington Dirigent

   

Foto aus der Reihe LICHTSPUREN von Egbert Zinner

Fotos aus der Reihe LICHTSPUREN von Egbert Zinner

 

1. Philharmonisches Konzert

Jonathan Darlington Dirigent
Boris Bloch Klavier

Johannes Brahms
Akademische Festouvertüre op. 80
Antonín Dvorák
Konzert für Klavier und Orchester g-Moll op. 33
Bedrich Smetana
Ouvertüre zu „Die verkaufte Braut“
Léoš Janácek
Sinfonietta

Mi 27. / Do 28. August 2008, 20.00 Uhr
Mercatorhalle Duisburg im CityPalais

Einzelkarten 8,00/13,00/16,00/21,00/25,00/30,00 €,
ermäßigt 4,00/6,50/8,00/10,50/12,50/15,00 €

Tanzbeschwingt und lichtdurchflutet

„Ein sehr lustiges Potpourri von Studentenliedern à la Suppé.“ Mit gewohnter Bescheidenheit charakterisierte Johannes Brahms seine Akademische Festouvertüre, die er 1880 zum Dank für die Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Universität Breslau komponierte. Tatsächlich geben sich die populären Hymnen romantischer Burschenherrlichkeit hier ein hochvergnügliches Stelldichein – von derben Biertischgesängen bis zum jubelnden „Gaudeamus igitur“. Aber mit welcher Meisterschaft ist all das entwickelt und in eine stabile sinfonische Form gegossen! Diese Verbindung von liedhaft schlichter Thematik und raffinierter musikalischer Satzkunst war es auch, die Brahms an seinem großen böhmischen Protegé Antonín Dvorák so sehr schätzte. Dessen Klavierkonzert g-Moll steht leider immer ein wenig im Schatten der großen romantischen Bravourstücke, denen es mit seinem solistischen Glanz und seiner subtilen Dialogtechnik durchaus ebenbürtig ist. Idealer Anwalt des pianistisch äußerst anspruchsvollen Werkes ist der ukrainische Pianist Boris Bloch, der seit 1985 als Professor an der Folkwang Hochschule Essen-Duisburg lehrt.Während Dvorák stilistisch sicher auf den breiten Schultern seines Mentors Johannes Brahms stand, war in der Musik seiner Landsleute Bedrich Smetana und Léoš Janácek der Einfluss der „neudeutschen Schule“ um Franz Liszt deutlich stärker ausgeprägt. Von der tanzbeschwingten und lichtdurchfluteten Ouvertüre zu Smetanas böhmischer Nationaloper „Die verkaufte Braut“ führt ein gerader Weg zur Sinfonietta (1926) des Mähren Léoš Janácek. Das fünfsätzige Werk, umrahmt von strahlenden Trompetenfanfaren, ist eine bewegende Huldigung an die Stadt Brünn, in der Janácek fast sein gesamtes schöpferisches Leben verbrachte.
Boris Bloch Klavier

Jonathan Darlington Dirigent

   
Von Christoph Müller-Girod
Allgemein

Kommentare

9. Philharmonisches Konzert

powered byRheinschafe

Sponsoren